COMPUTERWOCHE 42/2012

Software-Appliances

Die Appliance-Idee feiert derzeit ein Comeback. Große IT-Anbieter wie Cisco, Hewlett-Packard, IBM und Oracle bauen ihr Portfolio derzeit mit integrierten, für spezielle Einsatzszenarien vorkonfigurierten Systemen aus. Ihren Kunden versprechen sie damit einen eleganten Ausweg aus der Komplexitätsfalle, in der viele Unternehmen derzeit stecken. In letzter Zeit sind die Klagen über komplexe IT-Infrastrukturen, die nur noch schwer zu managen sind, immer lauter geworden. Appliances, die schnell implementiert sind, könnten Abhilfe schaffen. Doch die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen müssen überlegen, wie das neue Computing-Modell in die bestehende IT-Strategie passt, und genau abwägen, inwieweit sie sich in die Abhängigkeit einzelner Anbieter begeben wollen.

Weitere Themen dieser Ausgabe

  • General Motors holt externe IT zurück: Im Rahmen eines gewaltigen Insourcing-Programms will der Konzern bis zu 10.000 IT-Profis einstellen.
  • Wie sicher sind WLANs? Durch mobile Geräte wie Smartphones und Tablets steigen die Gefahren in drahtlosen Netzen.
  • Zwischenbilanz im Magellan-Projekt der Deutschen Bank: Das Geldhaus bringt Business-, Prozess- und IT-Spezialisten für das Mega-Vorhaben an einen Tisch.
  • So hält man IT-Fachkräfte: Hochqualifizierte IT-Experten sind schwer zu finden. Unternehmen sollten daher keine Fehler zu Beginn des Arbeitsverhältnisses machen.