SEO-Ratgeber

Die besten Tipps zur Suchmaschinenoptimierung

07.07.2010
Von 
Alexander Dreyßig betreut als Portal Manager die Online-Angebote von Computerwoche und TecChannel. 

Unique Content und Duplicate Content

Das wichtigste und wertvollste, was eine Webseite besitzt ist einzigartiger Content ("Unique Content"), sprich Content, der sonst nirgendwo im Netz zu finden ist. Wenn Sie ihre SEO-Bemühungen auf die vorderen Plätze in den Suchmaschine katapultieren sollen, brauchen Sie soviel wie möglich davon.

Generell gilt, dass Ihre Webseite nicht nur schön aussehen und klar strukturiert sein sollte, sondern vor allem über genügend wirklichen Inhalt verfügen muss. Bilder können noch so schön sein, was für Google zuerst einmal zählt ist Text (Ausnahme siehe unten). Davon sollten Sie genügend auf Ihrer Seite haben und, wo immer möglich, in Form von Unique-Content.

Das Gegenteil von Unique Content ist sogenannter Duplicate Content, den Sie tunlichst vermeiden sollten. Falls sich doppelte Inhalte dennoch nicht verhindern lassen, sollten Sie sich überlegen, welche der Seiten die größte Chance hat, in den Suchergebnissen positive Ergebnisse zu erzielen. Alle weiteren Seiten, die über identische Inhalte verfügen, sollten Sie über das canonical-Tag in HTML nach dem Schema <link rel="canonical" href="http://www.beispiel.de"> als Duplicate Content kennzeichnen und auf diejenige Seite, die in den Google Ergebnislisten auftauchen soll (im Beispiel http://www.beispiel.de), verweisen lassen. Doppelte Seiten tauchen dadurch nicht in den Google Suchergebnissen auf und die eigentliche Seite nimmt keinen Schaden. Nach demselben Schema sollten Sie übrigens auch vorgehen, wenn Sie über verschiedene Domains hinweg mit Duplicate Content zu kämpfen haben.

Web 2.0 - Features und User-Generated-Content

Zwei probate Mittel um Webseiten mit wenig Content auf die Sprünge zu helfen sind Web 2.0 - Features und sogenannter User-Generated-Content. So kann man zu den meisten Themen problemlos ein Wiki beziehungsweise einen Blog mit den interessantesten Neuigkeiten auf der eigenen Seite platzieren. Zudem lassen sich Gästebücher relativ unkompliziert am Seitenende einfügen. Bedenken Sie immer: Jeder Kommentar in einem Gästebuch zählt zum Content der Seite.

Sie sollten jedoch auf zwei Dinge unbedingt achten: Deaktivieren Sie in Gästebüchern HTML-Formatierungen und die Möglichkeit Links zu setzen (Stichwort Link-Juice, siehe unten) und sortieren Sie regelmäßig themenfremde Spam-Einträge aus.

Bilder

Wie schon erwähnt, zählen Bilder nicht zum eigentlich suchmaschinenrelevanten Content einer Seite. Dennoch sollte man auch hier ein Minimum an Aufwand für die Optimierung betreiben. Schließlich besitzen die meisten Suchmaschinen inzwischen auch Features für die gezielte Bildersuche.

Um in der Bildersuche vorne mitzuspielen, sollten die eigenen Seiten wenn möglich schon über eine passable Platzierung zu einem bestimmten Keyword beziehungsweise zumindest für einen bestimmten Themenbereich verfügen. Wer dann noch darauf achtet, dass Bilder in einer möglichst großen Auflösung abrufbar sind und zudem eine aussagekräftige Beschreibung in das alt-Tag des Bildes einfügt, hat gute Chancen auf eine positive Platzierung.