Computerwoche Top 50

Das Who is Who der deutschen IT

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting sowie Social Media im Berufsleben.
Heinrich Vaske ist Editorial Director von COMPUTERWOCHE und CIO. Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung beider Medienmarken - im Web und in den Print-Titeln. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte und moderiert Veranstaltungen.
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.

Platz 31 bis 40: Von Kunz bis Liebstückel

31. Jürgen Kunz, Oracle

Das Leben als deutscher Oracle-Chef ist nicht leicht: Die schwierige Sun-Übernahme, ein extrem erfolgsorientiertes Headquarter und sehr selbstbewusste Kunden fordern ihn. Wer Oracle führt, muss Manager und Diplomat sein. Kunz schafft den Spagat mit großer Lässigkeit.

32. Friedrich Joussen, Vodafone,

gehört zu den Vorzeige-Managern der ITK-Industrie: Der 47-jährige Elektroingenieur hält mehrere Patente, hat die SMS in Deutschland zu einem marktfähigen Produkt mitentwickelt und mischt sich als Vater von vier Kindern in gesellschaftspolitische Diskussionen ein.

33. Klaus Christian Plönzke, IT-Unternehmer

Mit dem Start seines EDV-Studios im Jahre 1969 gehörte er zu den IT-Gründern der ersten Stunde - und zu den erfolgreichsten. Noch heute gibt er im Rahmen des von ihm initiierten "Forums Kiedrich" sein Wissen an den Nachwuchs weiter und ist an zahlreichen Start-ups beteiligt.

34. Peter Grünberg, Entdecker des GMR-Effekts

Vor 22 Jahren erforschte der Physiker, dass sich der elektrische Widerstand von dünnen magnetischen Schichten stark durch äußere Magnetfelder ändert. Der GMR- oder Riesenmagnetowiderstands-Effekt ermöglicht Festplatten mit riesigem Speichervermögen. Dafür erhielt der 71-Jährige den Nobelpreis.

35. Georg Nemetschek, Gründer der Nemetschek AG,

setzte als einer der Ersten Computerprogramme für Konstruktion und Planung ein. Sein 1963 gegründetes Ingenieurbüro baute er zu einem der größten Hersteller von Konstruktionssoftware in Europa aus. Der 76-Jährige lehrte als Professor an der Fachhochschule München.

36. Ralph Haupter, Microsoft

Die Fußstapfen seines Vorgängers Achim Berg sind groß, doch Haupter scheint an dessen Leistung nahtlos anzuknüpfen. Office, Windows, Sharepoint - alles wichtig, aber Microsoft drängt derzeit mit Macht ins Cloud-Geschäft. In Deutschland stellt der 41-Jährige dafür die Weichen.

37. Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz,

zählt zu den Profis seines Fachs, 1994 war er in Hamburg stellvertretender Datenschutzbeauftragter, seit 2003 dann im Bund. Aufsehen erregte er 2008 mit seinem preisgekrönten Buch "Das Ende der Privatsphäre". Der Grünen-Politiker kämpft gegen Datenmissbrauch und -sammelwut.

38. Oliver Grün, Bundesverband IT-Mittelstand

Vom Bitkom fühlten sie sich nicht gut vertreten, also verschafften sich die IT-Mittelständler ein eigenes Sprachrohr. Für den selbstbewussten Auftritt auf der politischen Bühne sorgt der erfolgreiche Aachener Softwareunternehmer und promovierte Wirtschaftsinformatiker.

39. Constanze Kurz, Chaos Computer Club (CCC)

ist ehrenamtliche Sprecherin von Deutschlands gefürchtetem Hacker-Verein, der sich für Informationsfreiheit einsetzt. Die Informatikerin, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität in Berlin tätig, schreibt regelmäßig für die FAZ die Kolumne "Aus dem Maschinenraum".

40. Karl Liebstückel, SAP-Anwendergruppe (DSAG)

Vor drei Jahren übernahm der Professor für Wirtschaftsinformatik und Business-Software an der Fachhochschule Würzburg/Schweinfurt dieses wichtige und einflussreiche Amt, das über 2000 SAP-Anwender vertritt. Erwartet wird ein selbstbewusstes Auftreten gegenüber dem Hersteller SAP.