Tipps für angehende IT-Leader

Fünf Wege zum Ruhm

15.07.2008
Von 


Simon Hülsbömer betreut als Senior Project Manager Research Studienprojekte in der IDG-Marktforschung. Zuvor verantwortete er als Program Manager die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT - inhaltlich ist er nach wie vor für das "Leadership Excellence Program" aktiv. Davor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.

5. Bloggen Sie

Um das eigene Image aufzubauen und zu pflegen, ist ein persönlicher Blog ein gutes Hilfsmittel. Auch wenn viele juristische Gefahren lauern, was das Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen oder den Datenschutz angeht, ist der Blog das eigene Markenzeichen im Netz. Langzeitanstellungen von zehn oder 20 Jahren Dauer wird es bald kaum noch geben; jeder Arbeitswillige braucht eine digitale Visitenkarte, auf der er sich selbst, seine Arbeit und Ideen darstellt und verkauft. Trunk empfiehlt, sich mit einem Blog klare Ziele zu setzen - nicht über alle Themen zu schreiben, die einem in den Sinn kommen, sondern sich auf eines zu beschränken. Wer nicht genau weiß, in welche Richtung er oder sie sich entwickeln möchte, kann das beim Schreiben des Web-Tagebuchs herausfinden. "Seien Sie Sie selbst und haben Sie keine Angst, zu viel von sich preiszugeben", ermuntert Trunk zum Ausprobieren. "Sollte das Ihrem Unternehmen gegen den Strich gehen, sollten Sie sich fragen, warum Sie dort arbeiten", rät sie, nicht immer nur den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen. Wer ein echter IT-Leader werden will, muss eben auch leiden können.