Tipps für angehende IT-Leader

Fünf Wege zum Ruhm

15.07.2008
Von 


Simon Hülsbömer betreut als Senior Project Manager Research Studienprojekte in der IDG-Marktforschung. Zuvor verantwortete er als Program Manager die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT - inhaltlich ist er nach wie vor für das "Leadership Excellence Program" aktiv. Davor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.

4. Beteiligen Sie sich an sozialen Netzwerken

Wer auf spezialisierten Web-Plattformen aktiv ist, macht sein Wissen vielen Leuten zugänglich. Je häufiger man sich in Diskussionen einbringt und neue Ideen erörtert, desto größer wird die Präsenz des eigenen Unternehmens im Web. Diese kostenlose PR freut nicht nur den eigenen Chef. Man macht sich auch für Unternehmen interessant, die neue Mitarbeiter suchen und dafür Social Networks nach Experten durchforsten. Empfehlenswert ist aber, sich auf die für die eigene Branche relevanten Angebote zu konzentrieren: Twitter, Facebook, Xing sind Beispiele für Plattformen, die für nahezu alle Berufsgruppen interessant sind. "Die Zeit, als ich etwas beworben habe und alle mir zuhörten, ist vorbei", sagt Trunk. Wer sich nur selbst beweihräuchert, wird schnell isoliert. Es geht um beidseitige Kommunikation, und Social Media bieten dafür eine weltweite Plattform. Nach dem Motto "Ich habe ein Problem - wer kann mir helfen?" oder "Ich habe eine Lösung - wer hat das Problem dazu?" unterstützen sich Menschen gegenseitig, bringen neues Wissen in ihre Unternehmen und ihre Unternehmen in die Öffentlichkeit. Wer seine Präsenz in den Medien stärken will, sollte häufiger online publizierte Fachartikel aus der eigenen Branche im Namen der Firma kommentieren - gleich, ob es um eine Ergänzung, Korrektur oder einfach nur Lob geht. Wichtig ist aber, für alles genügend Zeit und Geduld aufzubringen - Beziehungen zu Kunden, Unternehmen und auch Journalisten entwickeln sich erst langsam.