Environmental Social Governance

Warum ESG gut für die Umwelt ist – und fürs Business

30.05.2022
Anzeige  Beim Thema Nachhaltigkeit müssen Unternehmen dringend liefern. Doch was, wenn sich dahinter der Königsweg für langfristige Unternehmenserfolge verbirgt?
Gezielte Investitionen in Nachhaltigkeit und anhaltender unternehmerischer Erfolg sind Phänomene, die Hand in Hand gehen.
Gezielte Investitionen in Nachhaltigkeit und anhaltender unternehmerischer Erfolg sind Phänomene, die Hand in Hand gehen.
Foto: Stock Rocket - shutterstock.com

Seien wir ehrlich. Um langfristig zu überleben, braucht unsere Welt vor allem eines: Nachhaltigkeit in jedem einzelnen Sektor. Dieser Aufgabe muss sich die global vernetzte Wirtschaft als stellen. Dabei wird immer deutlicher: Geschäftsstrategien, die das Thema Nachhaltigkeit vernachlässigen oder gar ausschließen, sind zum Scheitern verurteilt.

Was auf den ersten Blick vielleicht nach Krise und Endzeit klingt, hat auch einen positiven Nachhall. Denn Unternehmen, die ihre Verantwortung rund um das Mega-Thema Environmental Social Governance (ESG) ernst nehmen, können in drei Sektoren profitieren: Sie helfen Mutter Erde, stellen gleichzeitig ihr Geschäft zukunftssicher auf und binden außerdem ihre Mitarbeiter fest an sich - mit enormem Ausbaupotenzial.

ESG: Nur Greenwashing mit Bügelfalten?

Keineswegs! Vom Nischenthema hat es ESG in den letzten Jahren ins Zentrum des unternehmerischen Denkens bis in die Vorstandsetagen geschafft. In Kürze zum Hintergrund: Die drei Buchstaben ESG stehen für die Bereiche

  • Environment (Umwelt)

  • Social (Soziales)

  • Governance (Unternehmensführung)

sowie deren Bedeutung für ein freiwillig nachhaltiges unternehmerisches Handeln. Doch ESG ist eben gerade kein grüner Deckmantel, den sich Unternehmen nur zum Schein überwerfen, um dadurch für Kunden, Partner, Investoren und Mitarbeitende nachhaltig zu wirken und Attraktivität vorzugaukeln.

Im Gegenteil: ESG kann der Königsweg in eine risikoarme und erfolgversprechende unternehmerische Zukunft sein. Ernsthaft und klug betriebene ESG-Programme haben das Potenzial, ein Unternehmen nicht nur zum Umwelt-, sondern gleichzeitig auch zum Business-Champion machen.

Zumindest hat das eine aktuelle Umfrage von ThoughtLab und ServiceNow unter 1.000 Executives auf Vorstandsebene ergeben. In diesem Zusammenhang wurden die beteiligten Unternehmen von den Machern der Studie in drei Kategorien eingeteilt:

ESG-Anfänger, ESG-Fortgeschrittene und ESG-Vorreiter.

Die Ergebnisse der Studie sind erstaunlich und in Zeiten einer globalen Krisenlandschaft sowie des immer dramatischer werdenden Fachkräftemangels nicht nur extrem lehrreich, sondern echte Mutmacher für Unternehmen.

Als die beiden wichtigsten Vorteile von ESG benannten die ESG-Vorreiter

  • ein steigendes Umsatzwachstum (79 Prozent)

  • eine gestiegene Attraktivität des Unternehmens für das Recruiting und für die Bindung von Top-Talenten (86 Prozent)

Diese Vorteile tragen massiv zur Minderung des unternehmerischen Risikos in einer zunehmend volatilen Gesamtsituation bei und sorgen für sichtbare Wettbewerbsvorteile im Markt.

Auch ServiceNow, der US-amerikanische Markführer im Bereich Workflow-Plattformen, hat das Potenzial von ESG für die Geschäftsentwicklung erkannt. "ESG verbindet sich mit der Geschäftsstrategie auf eine Weise, die gut für den Planeten, gut für die Menschen und gut für die Gewinne ist", umschreibt Gina Mastantuono, CFO bei ServiceNow, eine zukunftsorientierte Sicht auf ESG.

Wie Sie Ihr Business mit ESG entwickeln können

Und diese Sicht wird umso klarer und einleuchtender, je genauer man die drei Säulen von ESG betrachtet.

E wie Environmental, oder, wie Innovation!

Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit und klimabewusstes Handeln setzen - ganz gleich, ob in Produktion, Service oder Vertrieb -, starten durch. Ganz konkret erhalten sie auf dem Kapitalmarkt bessere Konditionen. "Rund 88 Prozent der Anleger glauben, dass Unternehmen, die ESG-Initiativen ergreifen, bessere Chancen auf langfristige Renditen bieten als Unternehmen, die dies nicht tun", erläutert Robert Rosellen, Area Vice President für Deutschland und Österreich bei ServiceNow.

Doch Investitionen in Nachhaltigkeit sind nicht nur ein Hebel für das Risikomanagement, sondern treiben auch die Innovationskraft eines Unternehmens. So können innovative und nachhaltig gestaltete Produkte oder Produktionsmethoden neue unternehmerische Möglichkeiten eröffnen, die wieder direkt auf den Klimaschutz einzahlen.

S wie Social, oder, wie Menschen!

Studien zeigen, dass ESG-Vorreiter mit einer um bis zu 55 Prozent geringeren Mitarbeiterfluktuation rechnen können. Und 64 Prozent der Millennials wählen ihren Arbeitgeber inzwischen nach dessen Ruf in Sachen Nachhaltigkeit und soziales Engagement aus. Die Generationen Y und Z stehen dem in nichts nach. Sinngetriebene Jobs rücken in den Mittelpunkt.

Ein transparentes ESG-Programm mit klaren Aktivitäten zieht aber auch Kunden magnetisch an. Fast zwei Drittel wollen primär Produkte kaufen, die gut für die Umwelt und die Gesellschaft sind. Die Folge: Nachhaltig handelnde Organisationen steigern ihre Umsätze spürbar.

G wie Governance, oder, wie Führung!

Unternehmen mit Fokus auf ESG setzen auch beim Thema Führung auf nachhaltige Wirkung. Sie befähigen ihre Teams und Mitarbeitenden mittels ganzheitlich ausgerichteter Digitalisierung. Damit können Führungskräfte ihre knappe und wertvolle Zeit direkt in ihre Mitarbeitenden investieren. Administrative Aufgaben werden dank automatisierter Workflows effizient abgearbeitet. Unterstützt von KI und ML.

Digitaler Kontrollturm: Alle ESG-Daten auf einen Blick

Damit Unternehmen z.B. in den Genuss verbesserter Konditionen auf dem Kapitalmarkt kommen, müssen sie ihre ESG-Aktivitäten in standardisierter Berichtsform dokumentieren. Doch die Berichterstellung ist aufwändig und fehleranfällig. Vor allem für Unternehmen, die ihre Hausaufgaben in Sachen Digitalisierung noch nicht gemacht haben.

Zunächst müssen Organisationen bei ESG grundsätzliche Fragen klären.

  • Welche Daten werden benötigt?

  • Wie sollen sie zusammengetragen werden?

  • Wie sehen die Systeme aus, die sie verarbeiten sollen?

  • Wie genau soll das Ergebnis, also der Bericht, aussehen?

In puncto Daten stehen digital denkende Organisationen beim Thema ESG weit vorne. Auch ServiceNow geht hier voran. "Dank der Now Platform haben wir im Hinblick auf die für ESG erforderlichen Daten keine Probleme. Wir haben die Daten, können die Messparameter mit Leben füllen - und deswegen auch einfach berichten", so Robert Rosellen.

Auch wenn Rosellen das Thema "Nachhaltigkeit" im Vergleich zur Corona-Pandemie als "viel dickeres Brett" beschreibt, wird ihm nicht bange. Denn ServiceNow-Module wie Operational Risk Management, Vendor Risk Management, Hardware Asset Management, HR Service Delivery oder SecOps werden einfach in die neuen ESG-Workflows integriert.

Die neue ESG-Lösung "verwandelt die Now Platform in einen Kontrollturm, der Sichtbarkeit und Transparenz über ESG-Programme und -Initiativen bietet", erläutert Rosellen. So können Unternehmen ihre Aktivitäten mit einer stabilen und skalierbaren Infrastruktur nicht nur strategisch planen, verwalten und steuern, sondern auch regelkonform darüber berichten.

Die zentrale Erkenntnis: Gezielte Investitionen in Nachhaltigkeit und anhaltender unternehmerischer Erfolg sind kein Gegensatzpaar. Sie schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Die Anforderungen an ESG sind im Grunde genommen nichts anderes als die ohnehin geltenden Voraussetzungen für das Aufstellen eines zukunftssicheren Geschäftsbetriebs. Das im Jahr 2022 ausnahmslos nachhaltig sein muss.

Nachhaltigkeit ist auf alle Ebenen des Unternehmens angesagt, besonders aber in den Lieferketten der Produzenten von Verbraucher- und Industriegütern. Wie die Lösung von T-Systems und ServiceNow aussieht, die für Transparenz in der Supply Chain sorgen kann erfahren Sie hier.