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Neue iPod-Rivalen steigen in den Ring

18.09.2006
Jahrelang hat die Konkurrenz nahezu tatenlos zugesehen, wie Apple mit iPod und iTunes den digitalen Musikmarkt vereinnahmt hat. Jetzt versuchen immer mehr Mitbewerber, das erfolgreiche Konzept zu kopieren.

Heute zum Beispiel kündigt laut "Wall Street Journal" RealNetworks eine Kooperation mit SanDisk an. Der Flash-Spezialist wird mit dem "Sansa Rhapsody" einen Player anbieten, der speziell auf das Zusammenspiel mit Reals Online-Musikdienst "Rhapsody" ausgelegt ist. Microsoft hatte bereits Ende letzter Woche nähere Details zu seinem "Zune"-Konzept genannt. Und auch der koreanische Konzern Samsung arbeitet an einem ähnlichen Vorhaben.

Allen gemeinsam ist das Ziel, die Online-Dienste für den Musikverkauf besser mit der Player-Hardware abzustimmen. Hier hatte es in der Vergangenheit viel Verbraucherfrust gegeben - nicht so allerdings bei Apple, wo der iPod und der iTunes Store aus einer Hand kamen und von Beginn an füreinander entwickelt worden waren. Die Folge: Fünf Jahre nach Markteinführung des iPod beherrscht Apple aktuell mehr als drei Viertel des US-Markts für digitale Audio-Player. Mehr als 60 Millionen iPods wurden bereits verkauft; im zuletzt abgeschlossenen Apple-Quartal steuerten die Player fast ein Drittel zum Gesamtumsatz bei.

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