Navigationsgerät: Navigon TS 7000T Europe im Test

28.02.2007
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Der C64 legte in den 80er Jahren wohl den Grundstein für meine spätere Karriere als IT-Redakteur. Wie bei so vielen Anwendern dieser Zeit kamen danach Amiga und schließlich der erste Intel-PC ins Haus. Dabei faszinierte mich immer wieder aufs neue der Fortschritt der Technologie. Spannend zu beobachten war die Entwicklung des Internets, das in meinen Studienzeiten noch aus der Startseite von Yahoo und Netscape bestand. Auch an Internet-Tarife mit Minutenabrechnung kann ich mich noch erinnern. Und bald war klar, dass ich für ein Online-Angebot arbeiten möchte - es wurde die PC-WELT. Neben der Evolution des Internets von einem Nerd-Spielzeug hin zum allgegenwärtigen Medium waren und sind vor allem alle Entwicklungen im Bereich Home Entertainment, Gadgets, Konsolen und mehr zu einem Steckenpferd geworden, über das ich immer wieder gerne schreibe. Es ist faszinierend, wie Themen wie beispielsweise das Musik-Streaming von kleinen Start-up-Buden über die Jahre hinweg zu Multimillionen-Dollar-Unternehmen wurden und mehr und mehr zum Mainstream werden. Ich finde es nach wie vor spannend, wie sich die Welt der IT und der Unterhaltungselektronik entwickelt und freue mich schon auf die kommenden Jahre. Mein aktuelles Aufgabengebiet als Vice President Portalmanagement und Analytics umfasst die komplette Steuerung des Content- und Portal- Managements für alle Websites von IDG Deutschland (pcwelt.de, macwelt.de, computerwoche.de, cio.de und channelpartner.de). Mein Team und ich kümmern uns um die Optimierung und Ausspielung der Online-Inhalte, die Steuerung der Homepages und Newsletter, die Weiterentwicklung der Web-Seiten, SEO sowie  Content- und Traffic-Analysen.

Fazit

Der TS 7000T Europe kostet 499 Euro und bietet alles, was für eine mobile Navigation nötig ist. Der Spurassistent macht Sinn und erleichtert wesentlich die Wegfindung bei unübersichtlichen Strecken. Die Verarbeitung des Geräts ist gut, was dem Lieferumfang fehlt, ist allerdings eine Tasche oder ähnliches, um das System auch sicher transportieren zu können, ohne Angst haben zu müssen, das Display zu verkratzen.

Bis auf das Display sind die genannten Kritikpunkte kosmetischer Natur, die den Gesamteindruck des Systems kaum schmälern. Der TS 7000T Europe arbeitet flott und führt Sie sicher ans Ziel (sofern es die Hausnummer kennt). Wer des öfteren auch mal im Ausland unterwegs ist und sich kein fest eingebautes Navigationsgerät leisten will/kann, erhält mit diesem Gerät umfassendes Kartenmaterial. Die osteuropäischen Länder sind allerdings nur partiell und teils nur mit ihren Hauptstraßen erfasst.

Wem 499 Euro zu teuer sind, kann auch zum TS 7000T Region greifen. Dieser kostet 399 Euro, bietet alle Funktionen des großen Bruders, beinhaltet allerdings nur das Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie eine SD-Karte mit 512 MB.

Weitere Informationen zu dem Gerät erhalten Sie auf den Web-Seiten von Navigon.