Storage Tiering

In Schichten zum optimalen Speicher

16.11.2012
Von 
Bernd Reder ist freier Journalist mit den Schwerpunkten Netzwerke, IT und Telekommunikation in München.

Checkliste 1: Den Ist-Zustand und die Anforderungen analysieren

Die Beratungsgesellschaft IDC hat Tipps für Anwender zusammengestellt, die eine ATS-Lösung implementieren möchten. Im ersten Schritt sollte der Anwender seine Anforderungen präzisieren:

Welche Anwendungen und Daten sind unternehmenskritisch?

  • Ist im Unternehmen eine Mischung von unternehmenskritischen und nicht kritischen Daten vorhanden?

  • Welche Anforderungen in Bezug auf Leistung und Verfügbarkeit haben die Anwendungen und die dazugehörigen Daten?

  • Wie oft werden welche Datenbestände genutzt beziehungsweise geändert?

Welche Storage-Kapazitäten sind vorhanden?

  • Welche Storage-Systeme und Systemarten (NAS, SAN) sind bereits im Einsatz?

  • Werden die Speicherressourcen zentral vorgehalten oder ist eine dezentrale Infrastruktur vorhanden, etwa mit Storage-Systemen in Außenstellen?

  • Wie aufwändig ist es, die Storage-Infrastruktur und die Datenbestände zu reorganisieren? Und wie würde sich ein solcher Prozess auf die Geschäftstätigkeit auswirken?

Welches Budget und welche personellen Ressourcen sind vorhanden?

  • Sind Storage-Fachleute im Unternehmen vorhanden?

  • Wenn ja, haben diese die Ressourcen (Zeit, Geld), um einen Umbau der Storage-Infrastruktur durchzuführen?

  • Lässt sich die Einführung von Storage Tiering aus dem laufenden IT-Budget finanzieren oder müssen zusätzliche Mittel bereitgestellt werden?