Virenschutz-Klassiker

Avira veröffentlicht Antivir 10

23.03.2010
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.

Unterschiede zwischen AntiVir Personal, AntiVir Premium & Premium Security Suite

Avira Antivir Personal: Für erfahrene Privatanwender

Der Einsatz von Avira AntiVir Personal (gelegentlich auch als Avira AntiVir Personal Free) ist ausschließlich Privatpersonen erlaubt. Das hat Avira so in seinen Lizenzbedingungen ausdrücklich festgelegt. Antivir Personal sollte zudem nur von Anwendern benutzt werden, die zumindest grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich Windows-Sicherheit besitzen und wissen, wie sie ihren Rechner rundum absichern müssen. Denn wer Avira Antivir Personal installiert, muss sich ja auch noch um eine passende Firewall und gegebenenfalls um Phishingschutz und gegebenenfalls um eine Kindersicherung kümmern.

Sie können jede Datei auch explizit von Hand scannen
Sie können jede Datei auch explizit von Hand scannen

Avira AntiVir Personal ist der allseits beliebte und bewährte Gratis-Virenscanner, der auf vielen Windows-PCs seit Jahren für die grundlegende Sicherheit vor Malware sorgt. Der Scanner spürt Viren, Würmer und Trojaner auf, eliminiert Adware und Spyware und erkennt Rootkits. Der mitinstallierte Guard überwacht Ihren Rechner ständig in Echtzeit im Hintergrund. Sie können aber auch jedes Verzeichnis und jede Datei von Hand scannen – klicken Sie das gewünschte Verzeichnis dazu einfach mit der rechten Maustaste an und wählen Sie das Kontextmenü „Ausgewählte Dateien mit Antivir überprüfen“.

Erkannte Malware können Sie mit einem Mausklick entfernen lassen. Für Netbook-Besitzer interessant: Antivir kann auch mit einer geringeren Auflösung gestartet werden.

Telefonsupport gibt es auch für Benutzer der Gratis-Version – Avira verdient nämlich an den Hotline-Gebühren: 1,99 Euro pro Minute werden bei Benutzern der Personal-Version kassiert. Bei Premium- und Suite-Kunden sind es dagegen nur 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz der deutschen Telekom. Für andere Netze (u. a. Mobilfunk) können wie immer andere Preise gelten.

Die in Antivir 10 neu hinzugekommene generische Reparatur steht auch in Avira Antivir Personal zur Verfügung – im Unterschied zu ProActiv. Womit wir bei den Features angekommen sind, die es nur in den beiden kostenpflichtigen Version Avira Antivir Premium und Avira Premium Security Suite gibt.

Download: Avira Antivir Personal - der kostenlose Virenscanner

Download: Avira Antivir Premium

Download: Avira Antivir Premium Security Suite