Leser fragen, Personalprofis antworten

Zurück zur IT - wie geht das?

05.06.2008
Seit vier Jahren ist einer unserer Leser schon nicht mehr als IT-Leiter tätig, würde aber gerne wieder in diesem Bereich zurückkehren. Nur wie stellt man das an? Tipps gibt Personalprofi Jürgen Rohrmeier im Online-Karriereforum der COMPUTERWOCHE.

Leser Frank D. fragt:

"Sehr geehrter Herr Rohrmeier,

zunächst als Einleitung eine Zusammenfassung meines beruflichen Wirkens als Grundlage für die Diskussion:

  • 3 Jahre Ausbildung zum staatlich geprüften Informatiker (Note 1,8)

  • 3 Jahre Softwareentwicklung (Pflichtenhefterstellung, Programmierung, Schulung, Support)

  • 2 Jahre Hardware- und Software-Administration im Deutschen Werk eines internationalen Konzerns

  • 5 Jahre IT- und später Produktionsbereichs-Leitung des Deutschen Werkes

  • 2 Jahre Direktor und Projektleiter Administration und Logistik im selben Konzern

  • 2 Jahre Projektleiter, Werksleiter und Geschäftsführer in einem Metallbaubetrieb (25 Mitarbeiter)

(. . .) Als generalistische IT-Führungspersönlichkeit habe ich nun also doch schon weit über den Tellerrand hinausgeschaut. Nach vier Jahren IT-Leiter-Abstinenz ist jetzt nur die Frage, komme ich wieder zurück? Die Ergebnisse der letzten Bewerbungen scheinen diese Frage zu verneinen!

Mein bisheriger Erfolg reduziert sich meiner Ansicht nach auf Logik, Analytik, Kommunikation und dem gesunden Menschenverstand. Technische Details jeglicher Art können dann erlernt werden, wann sie gebraucht werden. Haben Sie Hinweise, Tipps oder konkrete Vorschläge, was mit einem solchem Background im Gegensatz zu normalen Bewerbungen der "Mainstream-Karrieristen" vermieden werden sollte beziehungsweise verändert werden muss?

Bei Abgabe von chronologisch rückwärts gerichteten Lebensläufen taucht die IT-Leiter Erfahrung sehr spät auf!

Wie kann man als ehemaliger Geschäftsführer und Werksleiter argumentieren, wieder eine mittelständische IT-Abteilung übernehmen zu wollen? Ist in solchen Fällen ein zielgerichtetes Coaching erfolgversprechend? Leider hatte ich keine Berührungspunkte mit SAP."

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