iMac Pro, iPad Pro, iOS 11, Homepod ...

WWDC 2017 – Alle Neuerungen im Überblick

Peter Müller ist der Ansicht, dass ein Apple täglich den Arzt erspart. Sei es iMac, Macbook, iPhone oder iPad, was anderes kommt nicht auf den Tisch oder in die Tasche. Seit 1998 beobachtet er die Szene rund um den Hersteller von hochwertigen IT-Produkten in Cupertino genau. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er die Apple-Geschichte genau genug, um auch die Gegenwart des Mac-Herstellers kritisch und fair einordnen zu können. Ausgeschlafene Zeitgenossen kennen und schätzen seine Beiträge im Macwelt-Morgenmagazin, die die Leser werktags pünktlich um acht Uhr morgens in den nächsten Tag mit Apfel und ohne Doktor begleiten. Privat schlägt sein Herz für die Familie, den FC Bayern, sechs Saiten, Blues-Skalen und Triolen im Shuffle-Rhythmus.

iMac Pro

Was Apple schon vor ein paar Wochen angekündigt hat, liefert das Unternehmen nun: Einen neuen iMac mit besserem Bildschirm, Kaby-Lake-Prozessor und Fusion Drive serienmäßig. Vor allem will Apple aber bei der Grafikleistung zugelegt haben und bis zu 80 Prozent bessere Leistung liefern. In Kombination mit High Sierra sollen die neuen iMacs auch zur Produktion von VR-Inhalten taugen. Den Beweis führt der legendäre Mitgründer von Industrial Light und Magic John Knoll. Dieser zeigt mit einer Mitarbeiterin eine frisch gerenderte Szene aus dem Star-Wars-Universum.

Die Preise für den iMac sinken leicht, der iMac 4K kostet nun ab 1299 Euro. Günstiger geworden ist auch das Macbook Pro, zumindest in einer Konfiguration . Das Macbook Pro erhält ebenso neue aktuelle Prozessoren der Generation Kaby Lake, auch das Macbook Air hat Apple aktualisiert.

Das war es aber lange noch nicht hinsichtlich des Mac. Bis Ende des Jahres soll ein iMac Pro kommen, der der bisher leistungsfähigste Mac sein soll und damit das Auslaufmodell Mac Pro vorerst ablöst. Der Prozessor: Acht-Kern-, Zehn-Kern- oder gar 18-Kern-Xeon. Die Grafik: Radeon Vega mit bis zu 16 GB VRAM, die bis zu 22 Teraflops rechen kann.

Arbeitsspeicher: Bis zu 128 GB ECC-RAM, bis zu zwei externe 5K-Bildschirme lassen sich die Höllenmaschine anschließen. Der Preis für die Workstation in der Grundkonfiguration: 5000 Euro. Apple hatte schon Anfang April angekündigt, den Mac Pro völlig neu zu denken und in der Zwischenzeit eine iMac-Konfiguration für Profis heraus zu bringen. Der iMac Pro dürfte in vielen Fällen freudig aufgenommen werden - testen können wir die Maschine aber nicht vor Dezember.