Für 1500 Dollar

Samsung soll faltbares 7-Zoll-Smartphone 2019 verkaufen

21.07.2018
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Anfang 2019 soll es soweit sein: Dann soll Samsung ein faltbares Smartphone verkaufen. Der Touchscreen soll rund 7 Zoll groß sein und der US-Preis bei rund 1500 Dollar liegen.

Die Gerüchte verdichten sich, dass Samsung Anfang 2019 ein faltbares Smartphone in den Verkauf bringen wird. Das berichtet das Wall Street Journal. Das Smartphone soll im ausgeklappten Zustand einen ungefähr 7 Zoll großen Touchscreen besitzen. Der Bildschirm besteht auf zwei Hälften, die sich aus- und zusammenklappen lassen. Das Projekt mit dem zusammenklappbaren Smartphones hört intern auf den Codenamen „Winner“, wie das Wall Street Journal aus gut informierten Kreisen erfahren haben will.

Biegsame Displays hat Samsung bereits vorgestellt.
Biegsame Displays hat Samsung bereits vorgestellt.
Foto: Samsung

Auch an der Außenseite des Gerätes soll sich eine Art Bildschirm befinden, wie The Verge erläutert. Um diese beiden Bildschirme mit Strom versorgen zu können, muss Samsung einen sehr großen Akku verbauen. Mit dem Akku-Desaster des Galaxy Note 7 im Hinterkopfsind die Ingenieure von Samsung hier besonders gefordert.

Das „Winner“-Smartphone soll über 1500 US-Dollar kosten, was grob den bisherigen Gerüchten zum Preis entsprechen würde. Damit liegt es deutlich über den iPhone X und dem kommenden Samsung Galaxy Note 9 und dem Samsung Galaxy S9. Samsung zielt mit dem ambitionierten Geräte nicht auf den Massenmarkt, sondern will damit Nischen besetzen. Zum Beispiel soll das faltbare Smartphone die Zielgruppe Gamer ansprechen.

Sollte Samsung tatsächlich ab 2019 sein erstes faltbares Smartphone verkaufen, dann würde eine lange Reihe von Gerüchten ihr Ende finden. Denn davon, dass die Südkoreaner ein faltbares Smartphone vorstellen wollen, ist schon seit einigen Jahren die Rede. Bereits für 2018 war einmal von dem Verkaufsstart die Rede.
(PC-Welt)