Highend iMac

iMac 27 Zoll mit Fusion Drive im Test

14.02.2013
Von Christian Möller
Trotz anhaltender Lieferschwierigkeiten schafft es Apple, uns den Monster-Mac zum Test zu stellen. Das 27-Zoll-Modell mit Core i7 CPU und Fusion Drive muss im Macwelt Testcenter beweisen, ob es die Krone des schnellsten Mac aller Zeiten zurückerobern kann.

Die Lieferschwierigkeiten beim neuen 27-Zoll-iMac finden einfach kein Ende. Selbst Mitte Januar 2013 – drei Monate nach der offiziellen Ankündigung – steht die Lieferzeit für beide Basismodelle im Apple Online-Store noch auf drei bis vier Wochen. Die Fertigung des großen Desktop-Mac ist offensichtlich extrem kompliziert, sodass nach wie vor nur homöopatische Dosen die Fabriken Apples verlassen.

An der Nachfrage mangelt es jedenfalls nicht, denn technisch sind die neuen iMacs spitze, wie wir bereits letzten Monat feststellen konnten. Voraussetzung ist allerdings ein Fusion Drive , jene Verbindung aus einer schnellen SSD-Festplatte mit einem herkömmlichen magnetischen Laufwerk hoher Kapazität. Genau so etwas liegt in unserem Testgerät vor.

Die Ausstattung

Zusätzlich zum ein Terabyte fassenden Fusion Drive stattet Apple unseren High-End-Testrechner noch mit einem 3,4 Gigahertz schnellen Vierkernprozessor vom Typ Intel Core i7-3770 aus. Der Chip kann per Turbo Boost einzelne Kerne auf bis zu 3,9 Gigahertz übertakten. Außerdem arbeitet der Prozessor mit Intels Hyperthreading-Technologie , stellt dem Betriebssystem also acht logische CPU-Kerne zur Verfügung.

Auch in puncto Grafikleistung legt Apple nach. Anders als die Basiskonfiguration kommt unser Testmodell mit dem Grafikchip Nvidia Geforce GTX 680MX, der auf zwei Gigabyte Videospeicher zurückgreift. Theoretisch wären noch weitere Verbesserungen im Apple Store buchbar. Der Arbeitsspeicher lässt sich auf maximal 32 Gigabyte aufrüsten, doch darauf verzichten wir. Unser Labor-iMac kommt mit acht Gigabyte, was für die meisten Anwendungen, inklusive Photoshop CS6 und Final Cut Pro X erst einmal ausreicht. So ausgestattet, schlägt der High-End-iMac mit 2650 Euro zu buche.

Inhalt dieses Artikels