HP startet Kampagne "Hast Du was zu sagen?"

30.08.2007
300 Millionen Dollar lässt es sich HP kosten, seine Drucker- und Bildbearbeitungsorganisation IPG und deren neueste Produkte zu bewerben. Die Print 2.0 genannte Strategie soll die Zukunft des Druckens skizzieren.

Die Strategie wurde im Mai 2007 lanciert. Sie formuliert die Vorstellungen, die HP sowohl bezüglich neuer "webgerechter" Drucklösungen und Kooperationen als auch in punkto innovativer Technologien und Produkte für Privatanwender, Kleinunternehmen und Unternehmenskunden hat. Die Kampagne läuft unter dem Slogan "What do you have to say?"

So plant HP unter anderem, im Oktober 2007 ein webbasiertes Print Studio einzurichten. Diese Webseite wird unter anderem kostenlose Vorlagen und Designs für Grußkarten, Briefköpfe, Visitenkarten und Einladungen bieten.

Reaktion auf Konkurrenz aus dem Internet

Portale wie Flickr machen HP zu schaffen. Denn die Menschen präsentieren ihre Fotos im Internet und drucken deshalb weniger aus.
Portale wie Flickr machen HP zu schaffen. Denn die Menschen präsentieren ihre Fotos im Internet und drucken deshalb weniger aus.

HP reagiert mit derlei Angeboten auf die zu erwartende Alternativen, die sich im Internet bieten. Dort, so Forrester-Research-Analyst Frank Gillet, würden Menschen zunehmend ihre Fotos und andere Dokumente in Community-Portalen wie etwa Flickr etc. veröffentlichen und mit anderen Personen teilen. Gleichzeitig würden sie weniger ausdrucken – was für HPs Kerngeschäftsbereich Imaging and Printing Group (IPG) nachteilig ist. Immerhin trägt dieser Firmenbereich weit überdurchschnittlich zum Gesamtprofit des Unternehmens bei. HP hat sich deshalb mit Snapfish ein konkurrierendes Portal gekauft.

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