Die heimlichen Ängste der Consultants

07.09.2005
Von Sven Kolthof
Einsteiger und Profis schätzen laut einer aktuellen Studie die Arbeit in einer Unternehmensberatung. Allerdings haben viele auch Angst vor einem Karrierestau oder davor, als Fachidioten zu enden.

Hier lesen Sie ...

  • welche unterschiedlichen Erwartungen Einsteiger und Profis an den Job eines Unternehmensberaters haben;

  • welche neuen Themen Jobchancen versprechen;

  • was große von kleinen Beratungshäusern unterscheidet.

Berufseinsteiger wollen gerne ins Beratungsgeschäft. Sie erwarten hohe Dynamik, schnelles Lernen und jeden Tag neue Herausforderungen. Zu Beginn schätzen sie Abwechslung, Flexibilität und stetige Veränderung.

Junge Berater haben Angst vor einer zu starken Spezialisierung, erfahrene dagegen befürchten den Karrierestau.

Als Antriebskräfte gelten der frühzeitige Einstieg ins Projektgeschäft, internationale Herausforderungen und der Ausbau der Projekt- und Beraterkompetenzen. Das ergab eine Untersuchung des auf Karriere-Coaching und Personalvermittlung im Consulting-Markt spezialisierten Beratungsunternehmens Rarecompany. Die Firma befragte 500 IT-Berater aus großen, mittleren und kleinen Unternehmensberatungen nach ihren Erfahrungen, Zielen und Plänen.

So weist die Studie darauf hin, dass für die jungen Berater nach der Gewöhnung an den Berufsalltag weitere Aspekte in den Mittelpunkt rücken. Fragen wie "Was kann man tun, um eine zu starke Entwicklung als reiner Fachspezialist zu vermeiden?" oder "Welches Unternehmen entwickelt mich fachlich weiter, auch wenn kein einschlägiges Kundenprojekt im Raum steht?" sind erste Anzeichen für ein Überdenken der zukünftigen Karriere.

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