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Billig-Tablet Google Nexus 7 im ersten Test

05.09.2012
Von 
Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.

Nur 5,62 GB freier Speicher

Im Testcenter von PC-WORLD zeigte sich, dass von den 8 GB Speicher im Nexus 7 nur 5,62 GB zur freien Verfügung stehen. Da stellt sich also letztendlich die Frage, ob man nicht den Aufpreis von 50 US-Dollar in Kauf nimmt und lieber zur 16-GB-Variante greift.

Mit knapp 340 Gramm ist das Nexus 7 deutlich schwerer als die E-Ink-basierten e-Reader, wodurch eine Einhand-Bedienung über längere Zeit eher mühsam wird. Der Nexus 7 ist aber immerhin 18 Prozent leichter als das Kindle Fire (413 Gramm). Das Display besteht aus kratzfestem Corning Glass, was nicht zu verwechseln ist mit dem robusteren Corning´s Gorilla Glass. Die Auflösung liegt bei 1280 x 800 Pixeln und mit 216 ppi hat das Nexus 7 deutlich die Nase vor den anderen 7-Zoll-Tablets, bei denen die Pixeldichte in der Regel bei um die 170 ppi liegt.

Positiv fällt auch die Performance des Nexus 7 aus, das die Nvidia-Kai-Plattform verwendet, die Nvidia für die Produktion von möglichst günstigen Tablets mit möglichst hoher Performance entwickelt hat. Im Inneren werkelt der mit 1,2 GHz getaktete 4-Kern-Prozessor Nvidia Tegra 3 T30L, der im Einzel-Kern-Betrieb mit 1,3 GHz getaktet ist. Hinzu kommen 1 GB DDR3-Speicher.