Smishing

Vodafone warnt vor Betrugs-SMS

16.11.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Vodafone warnt vor betrügerischen SMS, mit denen Cybergangster die Zugangsdaten von Vodafone-Kunden stehlen wollen. Die SMS enthalten einen Link zu einer Phishing-Seite mit dem Vodafone-Logo.

Vodafone warnt davor, dass derzeit Gangster SMS verschicken würden, die als Service-SMS von Vodafone getarnt sind. Damit versuchen die Betrüger gezielt die Zugangsdaten von Vodafone-Kunden abzugreifen. In den Kurznachrichten befinden sich Links zu gefälschten Webseiten mit Vodafone-Logo.

Kriminelle täuschen Service-SMS wie diese von Vodafone vor.
Kriminelle täuschen Service-SMS wie diese von Vodafone vor.
Foto: Vodafone

Die betrügerischen Kurznachrichten erwecken also den Anschein, als hätte Vodafone sie verschickt. Laut Vodafone seien diese SMS nur schwer als Fälschung zu erkennen.

Vodafone hat deshalb zusammengefasst, woran Sie die Phishing-Kurznachrichten erkennen können:

  • Ihre Kundennummer ist falsch oder fehlt

  • Die Anrede fehlt oder ist unpersönlich. Es steht z. B. "Lieber Kunde" in der SMS statt Ihr Name

  • Sie sollen einen Link aufrufen oder einen Anhang öffnen

So verhalten Sie sich richtig, wenn Sie eine angebliche SMS von Vodafone erhalten:

  • Geben Sie die URL aus der SMS nicht im Browser ein und nutzen Sie nicht die in dieser SMS vorhandenen Links

  • Tragen Sie niemals private Daten oder Kontoverbindungen auf Webseiten ein, bei denen Sie nicht sicher sind, ob diese echt sind

  • Im Zweifel fragen Sie direkt beim Unternehmen nach

Sollten Sie jedoch bereits Ihre Daten auf einer fremden Seite eingegeben haben, so überprüfen Sie umgehend auf der offiziellen Vodafone-Webseite, ob Ihre Daten noch stimmen und ändern Sie umgehend Ihr Internet-Passwort sowie Ihr Kunden-Kennwort, wie Vodafone rät. (PC-Welt)