Sicherheitsauflagen

US-Präsident Donald Trump muss Android-Smartphone abgeben

20.01.2017
Heute wird Donald Trump als Präsident der USA vereidigt, damit gehen viele neue Pflichten für den Unternehmer einher. Dazu zählt auch der Verzicht auf sein privat genutztes Android-Smartphone, das nicht die Sicherheitsauflagen für das Amt erfüllt.

Ab heute bekleidet der umstrittene Unternehmer Donald Trump das mächtigste Amt der Welt, er tritt unter Eid seine Legislatur als 45. US-Präsident an. Einen Tag vor seinem Einzug ins Weiße Haus hat Trump laut Berichten der Nachrichtenagentur Associated Press und der New York Times nun sein Android-Smartphone abgegeben - ein Artikel der New York Times während des Wahlkampfs entlarvte es als eines von Samsung - und gegen ein Modell mit besonderen Sicherheitsmaßnahmen eingetauscht. Welches Smartphone Trump genau benutzt, ist nicht bekannt. Wie schon vor ihm Barack Obama dürfte aber auch er auf viele "smarte" Features verzichten müssen.

Als Präsident muss sich Donald Trump von seinem Samsung-Smartphone trennen, Twittern wird er aber voraussichtlich weiter.
Als Präsident muss sich Donald Trump von seinem Samsung-Smartphone trennen, Twittern wird er aber voraussichtlich weiter.
Foto: Joseph Sohm - shutterstock.com

Obama nutzte lange nach seinem Amtsantritt ein Blackberry-Smartphone, das ihm allerdings nur mit starken Einschränkungen beim Funktionsumfang zugestanden wurde. Wie stark der beim Präsidenten-Handy tatsächlich beschnitten ist, erklärte Obama im Juni 2016 in der "Tonight Show" mit Jimmy Fallon: Es kann nicht zum Telefonieren oder Verschicken von Nachrichten genutzt werden, Musik abspielen oder Fotos aufnehmen. Für den präsidialen Twitter-Account @POTUS wurde offenbar ein spezielles Gerät genutzt, das als eines von wenigen Zugriff darauf hatte. Der scheidende Präsident machte zwar aus dem Nachfolgemodell zum Blackberry ein Geheimnis, nicht aber daraus, welches Smartphone er persönlich am liebsten nutzen würde, aber bislang nicht durfte: ein iPhone.

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Offen bleibt, wie Trump künftig seine Präsenz auf Twitter gestalten wird. Der "Ernest Hemingway der 140 Zeichen", wie er nach eigener Aussage von einem Anhänger bezeichnet wurde, deutete jüngst an, neben dem Obama-bereinigten POTUS-Account auch seinen Privat-Account weiter nutzen zu wollen. Wie er das anstellen wird und ob er sich als erklärter Nicht-Nutzer von Computern ein zusätzliches Handy genehmigt, wird wohl nur die Zeit zeigen.

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