Xiaomi Mi Note 10

Smartphone-Flaggschiff mit 108-Megapixel-Kamera

07.11.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Xiaomi hat sein neues Smartphone-Flaggschiff Mi Note 10 vorgestellt. Mit fünf Kameraobjektiven an der Rückseite für 108-MP-Aufnahmen. Ebenfalls neu ist das Redmi Note 8T mit 48-MP-Kamera für nur 199 Euro.

Xiaomi hat wie erwartet das Mi Note 10 vorgestellt. Wie schon im Vorfeld berichtet, befindet sich an der Rückseite eine „Penta-Kamera“ mit Samsung-Isocell-Bright-HMX-108MP-Sensor und fünf Objektiven: 108MP Weitwinkelobjektiv, 5MP Teleobjektiv (mit 10x-Hybrid- und 50x-Digitalzoom), 12MP Teleobjektiv (50 mm Brennweite), 20MP Ultra-Weitwinkelobjektiv (117-Grad-Sichtfeld) und Makroobjektiv. Damit sollen Aufnahmen mit Zoom zwischen 0,6x und 50x möglich sein, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Xiaomi Mi Note 10: Smartphone-Flaggschiff mit 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi Mi Note 10: Smartphone-Flaggschiff mit 108-Megapixel-Kamera
Foto: Xiaomi

Laut Xiaomi bietet das Mi Note 10 mit 12.032 x 9.024 Pixeln die höchste Auflösung aller Smartphones auf dem Markt. Das Smartphone verfügt über einen 1/1,33 Zoll großen Bildsensor, der 4-in-1-Pixel-Binning unterstützt, um mehr Details bei schlechten Lichtverhältnissen aufzunehmen. Darüber hinaus ist das Objektiv mit einem optischen Bildstabilisator (OIS) und einer f/2,0-Blende für bessere Bilder bei nicht optimalen Lichtverhältnissen ausgestattet.

Zur weiteren Ausstattung gehören RAW-Multiframe-Rauschunterdrückung und Shoot-Steady-Videotechnologie und Makro-Slow-Motion-Video mit 960 Bildern pro Sekunde und 4K-Video mit Ultra-Weitwinkel. Mit dem Vlog-Modus erstellen Benutzer Videos mit sieben verschiedenen filmischen Effekten. Die Frontkamera geizt ebenfalls nicht mit Pixel: 32-MP-Aufnahmen sind damit möglich. KI-Features wie AI Beautify, AI Portrait Selfies, AI Scene Detection, AI Face Unlock, Panorama Selfie und der Palm-Shutter-Funktion sollen bei Selfies helfen.

Das Mi Note 10 verfügt über ein 6,47 Zoll 3D curved Amoled-Display mit einem Kontrastverhältnis von 400.000:1. Darin ist der optische Fingerabdrucksensor des Mi Note 10 integriert. Er soll mit seinem um 10 % größeren Fingerabdruck-Erkennungsbereich auch bei starkem Licht, Kälte und trockenen Fingern reagieren.

Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite sind mit Corning-Gorilla-Glas 5 versehen. Der Akku besitzt eine Kapazität von 5260 mAh, der sich mit 30 Watt aufladen lässt. Ein Qualcomm Snapdragon 730G mit acht Kernen und bis zu 2,2 GHz Taktrate sowie 6 GB RAM treibt das Smartphone an. Über dem Android-Betriebssystem installiert Xiaomi die Oberfläche MIUI 11. Der interne Speicher ist 128 GB groß. Ins Internet geht es mit 4G, NFC wird auch unterstützt. Als Anschlüsse sind USB-Typ-C- und Kopfhörerbuchse vorhanden. Das Entsperren des Bildschirms erfolgt per Fingerabdruck oder per Gesichtserkennung.

Das Smartphone (157,8 × 74,2 × 9,67 mm, 208 Gramm) wird in drei Farben angeboten: Midnight Black, Aurora Green und Glacier White. Das Mi Note 10 6 GB + 128 GB ist ab einem Preis von 549 Euro erhältlich.

Zusätzlich wird Xiaomi auch das Mi Note 10 Pro anbieten, das über ein achtteiliges Objektiv der Hauptkamera verfügt sowie einen 8 GB großen RAM und 256 GB Speicher. Die Note-10-Pro-Variante wird Xiaomi aber erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Das Mi Note 10 Pro 8 GB + 256 GB kostet dann 649 Euro.

Die Pre-Order-Phase für die Mi-Note-Serie startet am 11. November 2019. Die Geräte werden über Amazon.de, O2, Deutsche Telekom sowie Mediamarkt und Saturn verkauft.

Redmi Note 8T: 48-MP-Kamera für 199 Euro

Ebenfalls neu ist das Redmi Note 8T. Die 48MP-Vierfach-Kamera an der Rückseite verfügt über einen ½-Zoll-Sensor mit f/1,79 Blende.

Redmi Note 8T
Redmi Note 8T
Foto: Xiaomi

Auf der Vorderseite sorgt beim Redmi Note 8T eine 13MP-Selfie-Kamera mit einer f/2.0- Blende und integrierter KI-Technologie für Selfies. Die Frontkamera verfügt über eine Panorama-Selfie-Funktion, die Gruppenbilder aufnehmen kann, ohne dass Personen ausgeschnitten werden.

Die weitere Ausstattung: 6,3 Zoll Dot Drop-Display mit 2,5D gebogenem Glas, Corning-Gorilla-Glas 5 auf der Vorder- und Rückseite, Qualcomm Snapdragon Octa-Core 2,0 GHz 665 Chipsatz, Dual SIM, Micro-SD-Slot, 4.000-mAh-Akku, 8 Watt Schnellladen, Fingerabdruck-Sensor und NFC sowie spritzwassergeschützt.

Das Redmi Note 8T 4 GB + 64 GB (161,44 × 75,40 × 8,60 mm, 199,2g) ist in den Farben Moonshadow Grey, Starscape Blue und Moonlight White ab dem 15. November für 199 Euro bei Amazon.de, Mediamarkt, Saturn, Notebooksbilliger.de, Cyberport, Euronics, Expert und Deutsche Telekom erhältlich. (PC-Welt)