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Siemens Metadirectory wird zur Metaplattform

14.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gemeinsam mit Fischer International Systems Corp. bringt Siemens seinen Verzeichnisdienst auf IBM-Großrechner unter OS/390 und z/OS. Im kommenden Monat bringen die Partner "Prio" auf den Markt. Diese Programmsuite enthält Siemens´ "DirX" auf Basis von X.500 und LDAP (Leightweight Directory Access Protocol), das Metaverzeichnis "DirXmetahub" sowie eine Reihe von Konnektoren aus Fischers "SureSync"-Palette, unter anderem für Lotus Notes, Microsoft Exchange und Active Directory, Novells eDirectory sowie den Directory Server von iPlanet. Zuvor war das Siemens-Produkt nur unter Windows und Unix verfügbar.

Durch die Portierung lässt sich nun die mächtige Mainframe-Plattform nutzen, um die anspruchsvollen Speicher-, Daten-Update- und Synchronisationsanforderungen eines Metadirectorys zu übernehmen. Ein Metadirectory sammelt Daten aus beliebigen anderen in einer heterogenen Umgebung vorhandenen Verzeichnissen und führt zu einem logischen Ganzen zusammen, um den Verwaltungsaufwand von Endanwendern und Daten zu minimieren. Prio soll Mitte September erhältlich sein, ein Preis ist noch nicht bekannt.