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SAP erklärt SQL Server zur strategischen (Windows-)Datenbank

16.12.1999
Neuer Schlag gegen Oracle

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Deutschlands Vorzeige-Softwareschmiede SAP AG erst vor Wochenfrist durch eine Datenbankallianz mit IBM (DB2) für Schlagzeilen gesorgt hatte (CW Infonet berichtete), holen die Walldorfer nun zu einem weiteren Schlag gegen den einstigen Datenbankpartner Oracle aus, der mit seinen "Applications" zunehmend - vor allem in den USA - im Kerngeschäft der SAP wildert.

Statt der Oracle-Datenbank soll nun der "SQL Server" von Microsoft strategische Datenbank unter Windows NT und dessen Nachfolger Windows 2000 werden. SAP wird auch intern auf rund 350 Entwicklungs-, Demonstrations- und Produktionssystemen Oracle durch SQL Server ersetzen. Das Microsoft-System wird gleichzeitig zur Datenbank der Wahl für die neuen Internet-basierten Anwendungen der "Mysap.com"-Linie. Ein Tool für die Migration von Oracle auf SQL Server unter Windows 2000 hat die Gates-Company bereits entwickelt.