Galaxy Unpacked 2020

Samsung zeigt Galaxy Note 20

08.07.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Jetzt steht fest, wann Samsung das neue Galaxy Note 20 (Ultra) vorstellen wird. Vielleicht zusammen mit einem neuen Galaxy Fold.

Samsung veranstaltet am 5. August 2020, einem Mittwoch, einen „Samsung Galaxy Unpacked 2020“-Event. Das teilten die Südkoreaner jetzt mit. Dabei will Samsung die neuesten Galaxy-Geräte vorstellen. Samsung überträgt den Event ab 16 Uhr hier im Livestream sowie auch auf dieser Seite.

Galaxy Unpacked 2020: Samsung zeigt Galaxy Note 20
Galaxy Unpacked 2020: Samsung zeigt Galaxy Note 20
Foto: Samsung

Offiziell verrät Samsung zwar nicht, welche Mobilgeräte es am 5.8. vorstellen wird. Doch ist davon auszugehen, dass die Südkoreaner vor allem die Galaxy-Note-20-Modellfamilie präsentieren. Zu dessen Topvariante, dem Samsung Galaxy Note 20 Ultra, sind bereits im Vorfeld technische Details bekannt geworden.

Das Galaxy Note 20 Ultra soll demnach eine Dreifach-Kamera an der Rückseite besitzen und von einem Qualcomm Snapdragon 865angetrieben werden. Vielleicht steckt sogar der Snapdragon 865 Plus in dem Galaxy Note 20 Ultra. Ein 5G-Chip dürfte in jedem Fall verbaut sein. Für den Touchscreen wird eine Bildwiederholrate von 120 Hz vermutet. Dazu gibt es wie gehabt den S-Pen.

In jedem Fall dürfte es auch ein weiteres, kleinere Galaxy Note 20 unterhalb des größeren Note 20 Ultra geben. Außerdem könnte Samsung den Nachfolger des Galaxy Fold zeigen, also ein neues faltbares Smartphone. Als Bezeichnung dafür wird gerüchteweise „Galaxy Z Fold 2“ verbreitet. Der faltbare Touchscreen könnte 7,7 Zoll groß sein – das aktuelle Galaxy Fold misst 7,3 Zoll.

Außerdem hält es The Verge für möglich, dass Samsung noch das Galaxy Z Flip 5G zeigen könnte. Auch darin könnte ein Snapdragon 865 Plus SoC verbaut sein. (PC-Welt)