Tipps und Tricks

Rätselhafte WLAN-Probleme- und Abbrüche lösen

10.01.2020
Von 
Thomas Rau ist stellvertretender Chefredakteur PC-WELT Print bei IT-Media. 
Oft genug erstaunt Sie Ihr Funknetz mit seltsamen Verhaltensweisen und unergründlichen Fehlern. Dann kommen Sie mit Basis-Tipps fürs WLAN nicht weiter. Wir kümmern uns um die komplexen Probleme und geben Hilfe zur Selbsthilfe.

Manche WLAN-Probleme sind einfach mysteriös: Die Verbindung im Funknetz zwischen zwei Geräten, die sich vorher hervorragend verstanden, bricht auf einmal immer wieder ab. Oder es lässt sich plötzlich überhaupt keine Verbindung herstellen. Ein Gerät scheint per WLAN Kontakt mit dem Router zu haben, kommt aber trotzdem nicht ins Internet. Und so weiter.

So lösen Sie mysteriöse Probleme mit dem WLAN-Router.
So lösen Sie mysteriöse Probleme mit dem WLAN-Router.
Foto: JeDo_Foto - shutterstock.com

WLAN-Probleme schnell zu lösen gestaltet sich oft schwierig, weil es in diesem Fall keine Kabel, keine Anschlussbuchsen und keine PC-Schnittstellen gibt, die Sie mit einem Blick kontrollieren können. Das Problem liegt irgendwo in den Funkwellen, die sich unsichtbar ausbreiten und Geräte miteinander verbinden – oder eben nicht. Besonders rätselhaft sind viele dieser Probleme, weil Sie eigentlich die WLAN-Basics kennen und entsprechende Vorkehrungen getroffen haben: Keine zu große Entfernung zwischen Router und WLAN-Geräten, keine dicken Mauern auf dem Funkweg, und wenn es gar nicht anders geht, haben Sie einen Repeater eingesetzt.

Um trotzdem zu einer Lösung zu kommen, haben wir häufige WLAN-Rätsel aus der Praxis zusammengetragen – und natürlich auch eine Lösung, mit der Sie diese Probleme im Funknetz beheben. Oft gibt es eine technische Erklärung für das Verhalten der WLAN-Geräte: Wenn Sie diese kennen, können Sie künftig das Problem schon vor der Verbindung umgehen. Meist bringt Sie eine veränderte Einstellung im Router, Repeater oder WLAN-Treiber zum Ziel. Und manchmal benötigen Sie dafür spezielle Tools, mit denen Sie mehr sehen als in den Menüs der WLAN-Geräte.

Trotz Dualband-Geräten ist kein 5-GHz-WLAN aktiv

Nach einem Neustart ist das 5-GHz-Band nicht verfügbar, weil Router mit DFS erst prüfen müssen, ob andere Dienste diese Frequenz nutzen.
Nach einem Neustart ist das 5-GHz-Band nicht verfügbar, weil Router mit DFS erst prüfen müssen, ob andere Dienste diese Frequenz nutzen.

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Das Rätsel: Sie wollen Ihr Notebook unbedingt über die schnellere 5-GHz-Frequenz mit dem Dualband-Router verbinden. Denn Sie brauchen ein hohes Tempo fürs Videostreaming zum Laptop. Das sollte eigentlich problemlos funktionieren, denn Notebook und Router sind nicht sehr weit voneinander entfernt. Nun checken Sie in den Netzwerkeinstellungen von Windows, ob die 5-GHz-Verbindung derzeit besteht. Doch das Betriebssystem zeigt an, dass das Notebook über 2,4 GHz verbunden ist. Sie trennen den WLAN-Anschluss und verbinden den Laptop erneut mit dem Router – doch am Problem ändert sich erst einmal nichts.

Die Lösung: Sie haben eigentlich alles richtig gemacht. Denn es gibt in dieser Situation gar kein 5-GHz-WLAN, mit dem sich das Notebook verbinden kann. Das kommt zum Beispiel nach einem Neustart des Routers vor, den Sie entweder selbst ausgelöst haben, um eine neue Firmware zu installieren oder um eine instabile Internetverbindung zu reparieren. Aber auch nachdem Sie WLAN-Einstellungen im Router geändert haben, zum Beispiel bei der Festlegung auf einen bestimmten Funkkanal, kann dieses Problem auftreten.

Nach einem Neustart oder einer Änderung der WLAN-Einstellungen schalten die meisten Dualband-Router die 5-GHz-Frequenz kurzfristig ab. Das ist für den Fall gesetzlich vorgeschrieben, dass die Router über 5 GHz alle Funkkanäle nutzen wollen – auch jene, die im Frequenzbereich ab 5,26 GHz (Kanal 52) liegen. Denn dort arbeiten auch die sogenannten „Primärnutzer“ dieser Frequenzen: Das sind Dienste wie Radaranlagen für das Militär, die Flugsicherung oder den Wetterdienst. Diese dürfen im Betrieb nicht gestört werden, weshalb der Router zunächst prüfen muss, ob in seiner Nähe ein entsprechender Dienst aktiv ist, nachdem er das 5-GHz-WLAN aktiviert hat.

In diesem Fall können Sie also nichts anderes tun, als den Zeitraum dieser Prüfung abzuwarten, um sich anschließend mit dem betriebsbereiten 5-GHz-WLAN zu verbinden. Denn wenn Sie in den Routereinstellungen etwas ändern, um diese Wartezeit abzukürzen, beginnt sie von Neuem. Dieses Verhalten taucht übrigens nicht bei einem Router auf, dem die Funktion DFS (Dynamic Frequency Selection) fehlt, denn er darf über die 5-GHz-Frequenz ohnehin nur die unteren Funkkanäle bis einschließlich 48 nutzen, den die Radaranlagen nicht beanspruchen.

Eine Dualband-fähige Fritzbox mit Fritz-OS 7 oder höher kann die Wartezeit verkürzen, indem sie zwischenzeitlich auf einen Kanal zwischen 36 und 48 wechselt, um darüber eine Verbindung über die 5-GHz-Frequenz grundsätzlich zu ermöglichen. Nach Ablauf der Wartezeit wechselt sie dann zurück auf den ursprünglich eingestellten höheren Kanal.

Zwei Dualband-Geräte verbinden sich nicht per 5 GHz

Wenn ein Dualband- Client die Funktion DFS nicht unterstützt, müssen Sie für eine Verbindung im Router einen Funkkanal unter 52 einstellen.
Wenn ein Dualband- Client die Funktion DFS nicht unterstützt, müssen Sie für eine Verbindung im Router einen Funkkanal unter 52 einstellen.

Das Rätsel: Sie haben einen Dualband-Router und einen Dualband-Stick am USB-Port Ihres PCs. Darüber wollen Sie den Rechner über die 5-GHz-Frequenz verbinden, um den Störungen im Frequenzbereich 2,4 GHz zu entgehen. Dafür haben Sie am Router zwei unterschiedliche SSIDs für das 2,4-GHz- und das 5-GHz-WLAN eingerichtet. Doch die Verbindung funktioniert nicht: Auf dem PC taucht das 5-GHz-WLAN gar nicht auf, er erkennt nur das Funknetz für den 2,4-GHz-Bereich. Auch nach einem Neustart des Routers ändert sich daran nichts: Selbst nach längerer Wartezeit wird kein 5-GHZ-WLAN sichtbar.

Die Lösung: Auch bei diesem Problem spielt DFS eine Rolle. Denn der Router beherrscht es zwar – aber der WLAN-USB-Stick nicht. Deshalb darf der Router für das 5-GHz-WLAN einen Kanal ab 52 nutzen, der WLAN-Stick aber nur einen darunter. Die Folge: Der PC kann die Netzwerkkennung dieses WLANS überhaupt nicht empfangen und erfährt deshalb gar nicht, dass es dieses Funknetz existiert.

Sie müssen also im Router für die 5-GHz-Frequenz einen Kanal fest einstellen, den der Stick auf empfangen kann – in diesem Fall zwischen 25 und 48. Bei einer Fritzbox gehen Sie dafür auf „WLAN –› Funkkanal“. Markieren Sie dort „Funkkanal-Einstellungen anpassen“. Im Dropdown-Menü hinter „Funkkanal im 5-GHz-Frequenzband“ wählen Sie statt der Einstellung „Autokanal“ einen passenden Kanal aus. Bei einem Modell von TP-Link finden Sie die entsprechende Option unter „Wireless –› Basic Settings –› Channel“. Nun sollte die Verbindung über 5 GHz funktionieren.

Im Überblick: WLAN-Einstellungen

Der erste Schritt bei jedem WLAN-Problem: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellen Einstellungen für das Funknetz in Router und Client. So lassen sich schon viele grundlegende Fragen zu Verbindung und Sicherheit umgehend beantworten. In der Tabelle finden Sie den Weg zu den entsprechenden Menüs in Router, Rechner und Smartphone.

In…

finden Sie die WLAN-Einstellungen unter…

Android

Einstellungen –› Netzwerk und Internet –› WLAN

AVM Fritzbox

WLAN –› Funknetz / WLAN –› Funkkanal / WLAN –› Sicherheit

iOS

Einstellungen –› WLAN

Linux Mint

Menü –› Einstellungen –› Netzwerk

Telekom Speedport

Heimnetzwerk –› WLAN-Grundeinstellungen

Windows 10

Einstellungen –› Netzwerk und Internet –› WLAN

WLAN-Verbindung zum Smartphone schlägt wiederholt fehl

Windows zeigt in einer Fehlermeldung, warum eine WLAN-Verbindung fehlschlägt - zum Beispiel, weil sich Anmeldeinformationen geändert haben. Android ist da deutlich weniger auskunftsfreudig.
Windows zeigt in einer Fehlermeldung, warum eine WLAN-Verbindung fehlschlägt - zum Beispiel, weil sich Anmeldeinformationen geändert haben. Android ist da deutlich weniger auskunftsfreudig.

Das Rätsel: Sie nutzen mit Ihrem Android-Smartphone normalerweise ausschließlich eine mobile Datenverbindung. Lediglich bei umfangreicheren System- oder App-Updates klinken Sie sich mit dem Handy ins heimische WLAN ein. Das wollen Sie jetzt wieder tun – aber es geht nicht: Das Smartphone hat zwar das WLAN unter den bekannten Verbindungen gespeichert: Doch wenn Sie es antippen, bricht die Verbindungaufnahme nach kurzer Zeit ab. Nach mehrmaligen Versuchen meldet Android ein Authentifizierungsproblem.

Die Lösung: Das Smartphone hat das Problem richtig benannt, doch Android zeigt sich in diesem Fall weniger auskunftsfreudig als Windows oder iOS. Denn Sie erfahren vom Handy nicht, dass es ein falsches Kennwort für dieses WLAN gespeichert hat. iOS meldet dagegen konkret „Ungültiges Passwort“, wenn Sie ein iPhone mit dem bekannten WLAN verbinden wollen.

Noch ausführlicher erklärt Windows den Sachverhalt: Wenn Sie auf ein bekanntes Funknetz klicken, um sich damit zu verbinden, sehen Sie die Fehlermeldung: „Seit Ihrer letzten Verbindungsherstellung haben sich einige Informationen geändert“. Die Lösung ist also, dass Sie das Passwort für Ihr WLAN geändert haben, seit das Android-Smartphone zuletzt damit verbunden war. In diesem Fall müssen Sie auf dem Smartphone über das Bearbeiten-Symbol beim Eintrag des Netzwerks das neue Passwort eingeben, damit die Verbindung wieder funktioniert.

Eine andere Lösung für dieses Rätsel kann es geben, wenn Sie einen beliebten Router, wie zum Beispiel die Fritzbox 7490 haben. Denn viele Nutzer verändern nicht die voreingestellte SSID des Routers: Sie lautet immer „FRITZ!Box 7490“. Hat aber Ihr Nachbar ebenfalls dieses Modell und die SSID auf Werkeinstellungen belassen, kann es sein, dass sich Ihr Smartphone an diesem WLAN anmelden will, dessen Kennung ihm ja geläufig ist: Auch dann bekommen Sie den Authentifizierungsfehler – aber diesmal aus dem Grund, dass Sie sich mit dem richtigen Passwort beim falschen Netzwerk anmelden wollten.

Plötzlich ist das WLAN am PC oder am Notebook weg

Das Rätsel: Eigentlich funktioniert das WLAN an jedem Ihrer Rechner einwandfrei. Nur manchmal ist es einfach weg – meist, nachdem der Rechner neu gestartet wurde. Entweder verbindet sich der PC nicht mehr mit dem WLAN, obwohl Sie eine automatische Verbindung in den WLAN-Einstellungen von Windows aktiviert haben, oder das WLAN-Symbol ist komplett aus der Taskleiste verschwunden. Ein Neustart behebt das Problem manchmal, aber nicht zuverlässig.

Die Lösung: Das Problem verursacht in der Regel der WLAN-Treiber, weil ihn Windows nach einem Neustart nicht oder nicht schnell genug lädt. Deshalb sollten Sie auf alle Fälle zunächst einen aktuellen Treiber suchen und installieren – und zwar unter einem Konto mit Administratorrechten. Lässt sich der Treiber nicht installieren, weil Windows das WLAN-Modul nicht mehr erkennt, sollten Sie zum Geräte-Manager wechseln. Auch das muss in einem Adminkonto erfolgen, da Sie sonst auf die entsprechenden Einstellungen nicht zugreifen können. Ist die WLAN-Hardware dort mit einem Warnsymbol versehen, etwa einem Ausrufezeichen, deinstallieren Sie das Gerät über das Kontextmenü mit „Gerät deinstallieren“. Anschließend klicken Sie auf „Aktion –› Nach geänderter Hardware suchen“. Das WLAN-Gerät sollte nun wieder im Geräte-Manager erscheinen und sich ein neuer Treiber installieren lassen.

Taucht das Problem nicht nach einem Windows-Update oder einem System-Neustart auf, sondern nachdem Sie den Rechner aus einem Schlafmodus aufgeweckt haben, kann der Fehler daran liegen, dass Windows den passenden Treiber nicht schnell genug laden kann. In diesem Fall rufen Sie im Geräte-Manager die WLAN-Hardware auf und wechseln zu „Eigenschaften –› Energieverwaltung“. Entfernen Sie dort die Markierung beim Eintrag „Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“.

Routerprotokoll zeigt gescheiterte WLAN-Anmeldungen

Wenn Sie im Ereignisprotokoll des Routers gescheiterte Anmeldeversuche entdecken, muss das kein Hacker- Angriff sein. Es kann auch ganz triviale Gründe haben, zum Beispiel unveränderte Werkseinstellungen.
Wenn Sie im Ereignisprotokoll des Routers gescheiterte Anmeldeversuche entdecken, muss das kein Hacker- Angriff sein. Es kann auch ganz triviale Gründe haben, zum Beispiel unveränderte Werkseinstellungen.

Das Rätsel: Aufgrund eines DSL-Problems bei Ihrer Fritzbox werfen Sie einen Blick in Ereignisprotokoll des Routers unter „System –› Ereignisse“. Den DSL-Vorfall können Sie damit schnell analysieren, doch bei der Durchsicht der verzeichneten Ereignisse fallen Ihnen zahlreiche Einträge auf, in denen es heißt: „WLAN-Anmeldung gescheitert: ungültiger WLAN-Schlüssel“. Alle Personen im Haushalt kennen aber das korrekte Passwort. Versucht also ein Hacker in Ihr Funknetz einzubrechen?

Die Lösung: Ein Hackerangriff ist natürlich eine Möglichkeit. Wahrscheinlicher ist aber bei einem privaten WLAN-Netz eine andere Erklärung: Sie haben wahrscheinlich ein Routermodell, das auch viele andere Nutzer verwenden, und die voreingestellte Netzwerkkennung nicht verändert. Das kann wie im Tipp oben „WLAN-Verbindung schlägt wiederholt fehl“ auch hier eine Rolle spielen – selbst, wenn in Ihrer Nachbarschaft kein anderes Netzwerk mit demselben Namen existiert. Wenn beispielsweise jemand, der das gleiche Routermodell mit unveränderter SSID zu Hause hat, an Ihrem Haus vorbeigeht, kann dessen Smartphone versuchen, sich an diesem scheinbar bekannten WLAN anzumelden. Das können Sie im Ereignisprotokoll näher untersuchen, indem Sie auf die Zeit des Eintrages und auf die dort verzeichnete MAC-Adresse achten. Finden die gescheiterten Anmeldeversuche vor allem tagsüber und nicht nachts statt, kann das ein Hinweis auf Laufkundschaft sein. Ebenso wechselnde MAC-Adressen, die anzeigen, dass immer verschiedene Geräte bei der Anmeldung gescheitert sind. Allerdings lässt sich aufgrund dieser Erkenntnisse ein Hackerangriff nicht sicher ausschließen. Deshalb ändern Sie am besten die SSID des WLANs in eine von Ihnen gewählte individuelle Netzwerkkennung. Im Fritzbox-Menü erledigen Sie das unter „WLAN –› Funknetz –› Funknetz-Name“. Wenn das Ereignisprotokoll anschließend frei bleibt von vielen gescheiterten Anmeldeversuchen, war das die richtige Lösung.

WLAN-Drucker reagiert nicht auf neuen Druckauftrag

Drucken übers Netzwerk schlägt fehl: Wenn der Drucker nicht aufwacht, wenn Sie ihm einen Druckauftrag per WLAN schicken, sollten Sie im Treiber seine Stromsparoptionen anpassen.
Drucken übers Netzwerk schlägt fehl: Wenn der Drucker nicht aufwacht, wenn Sie ihm einen Druckauftrag per WLAN schicken, sollten Sie im Treiber seine Stromsparoptionen anpassen.

Das Rätsel: Sie haben einen Drucker, der bisher am USB-Anschluss eines Rechners hing, per WLAN ins Netzwerk gebracht. Die Einrichtung hat funktioniert und das Gerät erfolgreich eine Testseite ausgeworfen. Am nächsten Tag wollen Sie ein Textdokument vom Notebook ausdrucken und schicken den Auftrag an den WLAN-Drucker. Doch nichts tut sich.

Die Lösung: Sofern Sie sichergestellt haben, dass das WLAN funktioniert und Sie den Drucker auch richtig verbunden haben, liegt das Verhalten an einer Einstellung im Treiber.

Wenn Sie einige Zeit nicht gedruckt haben, begibt sich das Gerät in einen Ruhemodus, um Strom zu sparen. Eigentlich sollte es dann sofort aufwachen, wenn ein neuer Druckjob ansteht. Doch was über USB meist problemlos funktioniert, klappt per WLAN nicht immer – meist, weil der Druckbefehl zu lange braucht, um den Drucker zu erreichen.

Um das zu verhindern, aktivieren Sie im Treiber zunächst eine Funktion wie „Automatisches Einschalten“. Bei Druckern von Canon finden Sie eine entsprechende Option im Menü „Wartung“ – sie heißt dort „Autom. Ein/Aus“. Aktivieren Sie dann unter „Automatisches Einschalten:“ die Option „Aktiviert“. Gibt es weiterhin Probleme beim Drucken übers WLAN, können Sie außerdem zusätzlich verhindern, dass der Drucker sich überhaupt in den Ruhemodus begibt. Im Fall des Canon-Druckers wählen Sie dann im gleichen Menü unter der Option „Automatisches Ausschalten:“ die Einstellung „Deaktiviert“. (PC-Welt)