Oracle zertifiziert seine Datenbank für den Itanium

26.09.2006
Oracle wird in Kürze damit beginnen, seine Datenbanksoftware für den Betrieb mit Itanium-2-basierenden Servern zu zertifizieren.

Das kündigte der kalifornische Konzern gestern beim ersten Itanium Solutions Summit des Branchenverbands Itanium Solutions Alliance (ISA) in San Francisco an. "Das sieht nach einer 'Passt-schon'-Ankündigung aus", findet Branchenanalyst Charles King von Pund-IT Research.

Der von Intel gemeinsam mit Hewlett-Packard entwickelte reine 64-Bit-Prozessor kam und kommt nur schwer in die Gänge. Speziell in der Anfangsphase gab es kaum Software, die auf dem Itanium lief. Inzwischen, so die ISA, seien aber mehr als 10.000 Applikationen von über 2000 Softwarefirmen für den Betrieb auf dem Doppelkern-Itanium-2 "Montecito" zertifiziert. Bei der Gründung der Allianz im September vergangenen Jahres hatte sie erst 5000 Itanium-kompatible Anwendungen gezählt.

Oracle "erneuere" seine Unterstützung für den Itanium, erklärte Firmensprecher Eloy Ontiveros. Es wolle die nächsten Major Releases seines RDBMS und seiner "Fusion"-Middleware für verschiedene Betriebssysteme zertifizieren. Prem Kumar, Vice President der Oracle-Sparte Server Technologies, ergänzte, der Schritt "stehe in unserer langjährigen Tradition, unseren Kunden viele Wahlmöglichkeiten bei der Deployment-Plattform zu bieten".

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