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Novell bringt Entwicklungs-Tool "Extend 5"

19.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Novell hat die Development-Suite für Service-orientierte Web-Applikationen "Extend 5" für den 21. Januar 2004 angekündigt. Der Hersteller verspricht Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit und Productivity sowie eine erweiterte Unterstützung des quelloffenen Betriebssystems Linux.

Die Software soll Entwickler bei der Integration identitätsgebundener Web-Services mit der bestehenden Infrastruktur, bei der Übergabe an Portal-Systeme und der Entwicklung von Anwendungen auf Basis existierender Geschäftssysteme unterstützen.

Laut ZapThink-Analyst Jason Bloomberg hat Novell die Mitte 2002 mit Silverstream übernommene Extend-Technologie mit den im eigenen Haus entwickelten Portal-Funktionen kombiniert. Extend 5 wurde zudem mit Novells Sicherheits- und Identity-Management-Infrastruktur sowie dem Verzeichnisdienst "eDirectory" integriert. Dadurch lassen sich zum Beispiel Portlets einzelnen auf Gruppenzugehörigkeiten basierenden Identitäten zuweisen und entsprechende Inhalte im Portal anzeigen, so Bloomberg.

Produktivitätsverbesserungen ergeben sich durch eine konsolidierte Benutzerführung über die Komponenten der Suite sowie die Möglichkeit, Legacy-Systeme und neue Portlets via Drag and Drop einzubinden, heißt es bei Novell. Unterstützt werden Java-Applikations-Server wie "Websphere" von IBM, "Weblogic" von Bea, die Open-Source-Software "Tomcat" des Apache-Projekts und der hauseigene Sever, der ebenfalls zum "Extend"-Portfolio gehört.

Zu den unterstützten Betriebssystemen zählen neben Netware die Linux-Varianten von Suse und Red Hat, Sun Solaris und Microsoft Windows. (lex)