Opera Touch

Mobiler Browser mit praktischer Einhand-Bedienung

26.07.2019
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Schwerpunkte? Keine - er interessiert sich vielmehr für (fast) alles, was mit IT, PC, Smartphone und Elektronik zu tun hat. Dabei geht es aber meist nicht um die Technik nur um der Technik willen, vielmehr stehen Nutzen und sinnvolle Anwendung im Vordergrund.
Die spezielle Browserversion von Opera für das Smartphone wurde innerhalb eines halben Jahres bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet. Nach dem „Red Dot Design Award“ im November kam im März der „IF Design Award 2019 Gold” hinzu. Was aber macht Opera Touch für die Android-Smartphones und das iPhone so anders?

Primär ist es die Möglichkeit, den Browser mit nur einer Hand zu bedienen, die Opera Touch von der Konkurrenz sowie von Operas normaler Mobil-App unterscheidet. Ein typisches Anwendungsszenario ist die Fahrt in U-Bahn, Straßenbahn oder Bus: Hat man keinen Sitzplatz, muss man sich während der Fahrt mit einer Hand festhalten und hat folglich nur noch eine für die Smartphone-Bedienung frei.

Opera Touch: Mobiler Browser mit praktischer Einhand-Bedienung
Opera Touch: Mobiler Browser mit praktischer Einhand-Bedienung
Foto: Opera

Realisiert wird das Bedienkonzept über einen zentralen Button mittig unten im Display, dieser ist mit dem Daumen der Haltehand gut zu erreichen. Hält man den Daumen darauf, stehen mehrere Optionen zur Auswahl: die Internetsuche per Sprache, das Aufrufen bereits geöffneter Tabs, das Scannen von QR- und Barcodes oder die herkömmliche Suche per Tastatur. Doch auch die erfolgt ausschließlich über das untere Drittel des Displays, die Adresszeile oben wird nicht benötigt.

Mit dem Button für den Daumen ist Opera Touch auf dem Smartphone auch mit einer Hand bedienbar (links); hinzu kommt die einfache Kopplung mit dem PC.
Mit dem Button für den Daumen ist Opera Touch auf dem Smartphone auch mit einer Hand bedienbar (links); hinzu kommt die einfache Kopplung mit dem PC.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Synchronisation mit der Desktopversion von Opera. Über die „Flow“ genannte Funktion lassen sich Inhalte vom Mobilgerät aufs Notebook oder den Rechner zu Hause schicken, um dort genau an der Stelle weiter zu arbeiten oder zu surfen, an der man zuvor unterwegs unterbrochen hatte. Umgekehrt funktioniert die Verbindung vom Rechner zum Smartphone oder Tablet genauso – übrigens sogar dann, wenn der Browser oder die Tabs auf dem Ausgangsgerät mittlerweile geschlossen wurden.

Cloud-native Anwendungen – die Herausforderung meistern

Auch die Synchronisation funktioniert einfach und clever. Statt per Onlinekonto und Passwort genügt es, auf dem Smartphone in den Einstellungen von Opera Touch einmal die Funktion „Einen Computer verbinden“ aufzurufen und über die Kamera einen QR-Code im Opera-Browser unter Windows zu scannen. Damit sind beide (oder mehr) Geräte miteinander gekoppelt, das Hinzufügen neuer Inhalte zum Flow sowie das Löschen gelesener Webseiten sind jeweils schnell erledigt.

Für Android-Geräte gibt es darüber hinaus weiter die normale Browser-Apps Opera und Opera Mini. Diese Version zeichnet sich durch besonders niedrigen Datenverbrauch aus, sie zeigt Webseiten also auch dort schnell an, wo die mobile Internetversorgung langsam ist. (PC-Welt)