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Microsoft weist Vienna-Gerüchte zurück

15.02.2007
Windows-Vista-Nachfolger "Vienna" kommt Entwickler Ben Fathi zufolge Ende 2009 mit neuen Features. Microsoft will davon aber jetzt noch nichts wissen und weist entsprechende Presseberichte zurück.

"Wir konzentrieren uns derzeit nur auf Vista ", schrieb Kevin Kutz, verantwortlich für Microsofts Windows-Client-Sparte gestern Abend in einer sehr kurzen Pressemitteilung. "Die Öffentlichkeit bekommt von uns noch keine Infos darüber, wie Vienna aussieht oder wann es erscheint." Damit distanziert sich Microsoft ausdrücklich von den Aussagen seines Entwicklers Ben Fathi über Erscheinungstermin und mögliche Neuerungen des Systems (Computerwoche.de berichtete). Mit seiner schnellen Reaktion wolle der Redmonder Konzern sicherlich auch seine Vista-Verkäufe antreiben, schätzt Gartner-Analyst Michael Silver: "Wenn jetzt schon klar ist, dass ein grundlegend neues System bereits in weniger als drei Jahren auf den Markt kommt, werden sich viele Kunden den teuren Vista-Kauf zweimal überlegen." (sh)