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Microsoft legt Instant-Messaging- und Exchange-Gruppe zusammen

31.01.2006
Die bisher eigenständig agierenden Abteilungen für die Entwicklung des E-Mail-Systems "Exchange Server" und der auf Instant-Messaging spezialisierten Real-Time Collaboration Group (RTC) fasst der Softwarekonzern zur Unified Communications Group zusammen.

Die neue Abteilung wird geleitet von Anoop Gupta, der bisher der RTC-Sparte vorstand. Die Unified Communications Group ist Teil der Business Division, zu der auch die Office- und Business-Software-Produkte gehören.

Mit der Zusammenlegung der Exchange- und der RTC-Gruppe sollen Entwicklungen für verschiedene Kommunikationsverfahren wie Instant-Messaging, Web-Conferencing und Voice-over-IP (VoIP) besser aufeinander abgestimmt werden.

Nach Angaben von Microsoft wird die Umstrukturierung keinen Einfluss auf die Produkte und Erscheinungstermine haben. Die nächste Version von Exchange soll Ende 2006 oder Anfang 2007 auf den Markt kommen.

Zudem sollen auch nach der Reorganisation Exchange und Live Communications Server eigenständige Produkte bleiben.

Microsofts Collaboration-Produkte stehen in Wettbewerb mit Lösungen von Novell und IBM (siehe Microsoft will Lotus-Kunden auf Exchange locken). Letztere hatte auf der "Lotussphere" einige Neuerungen vorgestellt (siehe Lotusphere: IBM gibt Ausblick auf kommende Versionen von Lotus Notes und Lotusphere: IBM macht Fortschritte bei der Echtzeit-Kooperation). (fn)