IBM und Sun stärken die Speicher-Mittelklasse

10.08.2006
Mit modular aufgebauten Arrays wollen beide Unternehmen insbesondere EMC und Hewlett-Packard Marktanteile abjagen.

IBM ergänzt die Serie der Mittelklassespeicher "DS4000", die Big Blue von der LSI-Tochter Engenio bezieht. Das neue Einstiegsmodell "DS4200 Express" wird den Vorgänger "DS4100" ablösen und bietet eine Gesamtkapazität von bis zu 56 TB mit SATA-Laufwerken (SATA = Serial ATA). Das Subsystem unterstützt den schnellen Fibre-Channel mit 4 Gigabit/s. In den USA soll DS4200 Express ab Ende August zu einem Einstiegspreis von knapp 11.500 Dollar zu haben sein.

IBM kündigte zudem Erweiterungen und Verbesserungen der DS-4000-Familie an. So lassen sich die Modelle "DS4700" und "DS4800" sowie die Erweiterungseinheit "Exp810" jetzt mit SATA-Laufwerken ausstatten, die 500 GB fassen. Damit enthalten die Geräte beste Voraussetzungen für den Einsatz als Nearline-Backup-Stationen. Die neuen Drives erhöhen die Kapazität der DS4800 auf 112 TB, wenn alle möglichen 14 Erweiterungseinheiten - voll bestückt - angeschlossen sind. Für die kleinere Schwester DS4700 beläuft sich die neue Gesamtkapazität auf 56 TB, die von sechs Erweiterungen bereitgestellt werden.

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