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IBM bohrt sein NAS-Angebot auf

22.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat heute Verbesserungen bei Hard- und Software seiner Midrange-NAS-Systeme (Network Attached Storage) angekündigt. Das Modell "Totalstorage NAS 200" lässt sich nun mit fast vierfach höherer Plattenkapazität bestücken - allerdings nicht intern, sondern durch Unterstützung des Adapters "ServeRAID 4Mx". Damit lassen sich bis zu 1 TB externe Plattenkapazität anschließen; intern fassen die drei Laufwerkseinschübe maximal 220 GB. Beim größeren Bruder "NAS 300" lässt sich die Two-Engine-Version mit dem "Totalstorage FAStT700 Storage Server" verbinden, darüber hinaus unterstützt das Gerät 10/100/1000-Gigabit-Ethernet über Kupferkabel.

Die verbesserte Architektur ermögliche im NFS-Betrieb unter Unix eine Steigerung des Datendurchsatzes um bis zu 67 Prozent, verspricht der Hersteller. Ferner seien im Rahmen von "Project Eliza" entwickelte Selbstheilungs- und -verwaltungsfunktionen in die neue Gerätegeneration integriert worden. Ferner hat IBM vorkonfigurierte Branchepakete geschnürt, unter anderem für Video-Sicherheit, digitale Content-Erstellung, Medienarchive und Biotechnologie. Last, but not least gibt es in Kooperation mit Legato Systems auch zertifizierte Backup- und Recovery-Lösungen auf Basis von LTO-Bandlaufwerken, DB2-Datenbank und Legatos "Networker". (tc)