5G-Netz

Hier baut Vodafone sein Mobilfunknetz aus

15.11.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Vodafone baut sein 5G-Netz aus. In diesen Großstädten sowie in diesen eher kleineren Städten.

Derzeit funken laut Angaben von Vodafone in 40 Städten und Gemeinden rund 140 5G-Antennen an 60 Stationen im Netz von Vodafone. Das bezeichnet Vodafone als „erste 5G-Ausbaustufe“, die nun abgeschlossen ist. Jetzt folgte die zweite Ausbaustufe.
Bis zum Ende des Geschäftsjahres will Vodafone die Anzahl der 5G-Stationen in Deutschland verdoppeln. Hierzu aktiviert Vodafone an weiteren 60 Stationen etwa 150 zusätzliche 5G-Antennen. Für die drei Metropolen Berlin, Frankfurt und Düsseldorf soll damit 5G auch auf größeren zusammenhängenden Flächen zur Verfügung stehen.

5G: Hier baut Vodafone sein Mobilfunknetz aus
5G: Hier baut Vodafone sein Mobilfunknetz aus
Foto: Vodafone

In der Hauptstadt Berlin funken bis zum Ende des Geschäftsjahres rund 20 5G-Stationen von Vodafone vor allem an viel frequentierten Orten wie dem Flughafen Berlin Tegel (der für den immer noch nicht fertig gestellten neuen Flughafen BER in die Bresche springen muss) und in Berlin-Mitte in der Nähe des Pergamon Museums (Achtung: Dessen weltberühmter Pergamon-Altar kann wegen der Museums-Renovierung nicht besichtigt werden).

In Vodafones Heimatstadt Düsseldorf wiederum sollen bis zum Ende des Geschäftsjahres rund 15 Stationen mit 5G am Vodafone-Netz sein. Auch hier gibt es 5G rund um den Flughafen sowie am Naherholungsgebiet Unterbacher See.

In Frankfurt startet Vodafone 5G-Stationen unter anderem im Gallusviertel und im Palmengarten im Stadtteil Westend. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen in Frankfurt am Main 10 5G-Stationen funken. In den meisten Fällen werden dabei pro Mobilfunkstation jeweils drei 5G-Antennen aktiviert.

Weitere 5G-Stationen:Auch in Bremen, Leipzig und Dresden sollen weitere 5G-Stationen ans Netz gehen. Außerdem stellt Vodafone 5G-Stationen bis zum Ende des Geschäftsjahres ins sechs deutschen „Modellregionen für 5G“ auf, die auch vom Bund gefördert werden: In Hamburg, Wolfsburg, Aachen, Kaiserslautern, im bayrischen Amberg-Weiden und in der Lausitz. (PC-Welt)