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Gateway macht alle Läden dicht

02.04.2004

Der US-Computerbauer Gateway wird Ende nächster Woche seine verbliebenen 188 Geschäftsstellen schließen und rund 2500 Mitarbeiter entlassen. Anschließend will das kalifornische Unternehmen seine Produkte nur noch via Telefon und Internet direkt vertreiben.

Gleichzeitig plant der Computerpionier, die Zusammenarbeit mit Großhandelsketten zu verstärken. Gateway arbeitete bereits seit einiger Zeit auf dieses Ziel hin. Vor knapp einem Monat hatte die Company dazu den PC-Billiganbieter eMachines übernommen und dessen CEO Wayne Inouye, einen ehemaligen BestBuy-Manager, zum neuen Firmenchef ernannt (Computerwoche.de berichtete). Damit erhielt sie einen besseren Zugang zu Warenhausketten wie Wal-Mart, Circuit City oder Costco.

Die finanziellen Folgen der Schließungen werden erst nach Ende des ersten Quartals am 29.April veröffentlicht. (mb)