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EU lässt Microsoft nicht in Ruhe

27.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die EU wird unabhängig von der Entscheidung des amerikanischen Gerichts weiterhin untersuchen, ob Microsoft in Europa gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Das gab Wettbewerbskommissar Mario Monti bekannt. In den USA hatte Richter Thomas Jackson eine Zweiteilung des Softwarekonzerns beschlossen. Daraufhin hat Microsoft Berufung eingelegt. "Die Betrachtungsweise im US-Fall ist anders", so Monti. Die EU prüfe derzeit, in wie weit Microsoft bei der Markteinführung von Windows 2000 seine Monopolstellung ausgenutzt habe.