Daten-Flat ab 75 Euro

Deutsche Telekom stellt erste 5G-Mobilfunktarife vor: 75 und 85 Euro

03.07.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Die Deutsche Telekom hat ihre ersten beiden 5G-Mobilfunktarife samt passender Geräte vorgestellt. So viel kostet der mobile Temporausch.

Hier können Sie bald mit 5G surfen: Bis Ende 2019 will die Deutsche Telekom 300 5G-Antennen an mehr als 100 Standorten in sechs deutschen Städten aufstellen. Zunächst in Berlin und Bonn, dann folgen Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München. Insgesamt will die Telekom in den nächsten 18 Monaten die 20 größten Städte Deutschlands mit 5G versorgen. Somit beginnt die Telekom den 5G-Ausbau wie zu erwarten in den Metropolen und weitet das Netz dann sukzessive in weniger dicht besiedelte Gebiete aus. Daneben baut die Telekom aber auch ihr LTE-Netz weiter aus, wie das Unternehmen betont.

Deutsche Telekom stellt erste 5G-Mobilfunktarife vor: 75 und 85 Euro
Deutsche Telekom stellt erste 5G-Mobilfunktarife vor: 75 und 85 Euro
Foto: Deutsche Telekom

5G-Geräte: Ab sofort verkauft die Deutsche Telekom ihre ersten 5G-Geräte. Das Samsung Galaxy S10 5G ist ab sofort in den Telekom-Shops verfügbar. Das S10 5G kostet im Tarif Magenta Mobil XL Special 899,95 Euro, dazu kommen noch die monatlichen Tarifgebühren (siehe unten). Auf Wunsch können Kunden ihr altes Smartphone für 200 Euro in Zahlung geben. Zusätzlich lobt die Telekom noch einem Frühstarter-Vorteil in Höhe von 100 Euro aus.

Der HTC 5G Hub mit Android-OS wiederum funktioniert wie ein tragbarer Hotspot und kann bis zu 20 Geräte parallel mit dem Netz verbinden. Die typische Spitzengeschwindigkeit pro Anwender soll je nach verwendeter Technik bis zu 1GBit/s betragen – natürlich nur dann, wenn 5G verfügbar ist. Das HTC Gerät kostet 555,55 Euro im Tarif Magenta Mobil Speedbox XL und ist ab sofort erhältlich. Dazu kommen noch die monatlichen Tarifgebühren (siehe unten).

5G-Mobil-Tarife:Die Telekom bietet nun erstmals 5G-Mobilfunktarife an. Der neue Flatrate-Tarife Magenta Mobil XL Special verspricht für 84,95 Euro im Monat Surfen mit unbegrenztem Datenvolumen. Kunden nutzen damit das LTE-Netz der Telekom und zukünftig 5G. Die Freischaltung für 5G erfolgt automatisch, sobald dieses am Standort des Nutzers vorhanden ist.

Der ebenfalls neue Tarif Magenta Mobil Speedbox XL ist ein reiner Datentarif mit unbegrenztem Datenvolumen, zukünftig auch für 5G. Der Tarif kostet 74,95 Euro im Monat.

Beide Tarife sind also zunächst einmal nur für Nutzer in Berlin und Bonn, sowie bald in Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München spannend.

Die Telekom testet 5G derzeit an ihrem Heimatstandort Bonn. Dort sind fünf Bonner Standorte sind mit dem neuen Kommunikationsstandard ausgerüstet. Die Übertragungsrate bei einem Live-Test mit kommerziellen Geräten des Bonner 5G-Netzes erreichte laut Telekom über 1 GBit/s. Weitere 5G-Testfelder betreibt die Telekom in Berlin und Darmstadt. Alle Testfelder sollen noch in diesem Jahr in den 5G-Livebetrieb für Kunden geschaltet werden. (PC-Welt)