"DroboPro FS"

Data Robotics bringt neues Mittelstands-NAS

05.10.2010
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Data Robotics füllt eine Lücke in seinem bisherigen Produktportfolio mit dem "DroboPro FS", einem NAS-Gerät (Networked Attached Storage) für kleine bis mittlere Unternehmen.
DroboPro FS - so sieht's aus (Foto: Data Robotics)
DroboPro FS - so sieht's aus (Foto: Data Robotics)

Das DroboPro-FS-Chassis kann bis zu acht Festplatten aufnehmen. Wie schon bei den bisherigen Drobos sind Größe und Hersteller egal - Hauptsache SATA, um den Rest kümmert sich das intelligente, Linux-basierende Betriebssystem mit seiner "BeyondRAID"-Funktion, automatisiertem Thin Provisioning und der Möglichkeit, über (teils von der Community entwickelte) "DroboApps" zusätzliche Funktionen hinzuzufügen.

Zur Kommunikation mit der Außenwelt ist das DroboPro FS mit zwei Gigabit-Ethernet-Ports versehen, die sich standalone oder verbunden konfigurieren lassen. Das Gerät ermöglicht Filesharing zwischen Windows-, Mac- sowie UNIX/Linux-Clients. Je nach Sicherheitsbedürfnis kann der Anwender - auf Kosten der nutzbaren Gesamtkapazität - zwischen einfacher und doppelter Festplatten-Redundanz wählen.

Apropos Sicherheitsbedürfnis: Zum DroboPro FS liefert Data Robotics die neue "DroboSync"-Software für Offsite-Backups ohne Aufpreis mit - diese wird allerdings erst ab Ende des Monats zum Download zur Verfügung stehen. Die - neben KMU natürlich auch für Abteilungen oder Branch Offices größerer Unternehmen geeignete - Hardware selbst gibt es ab sofort, der Einstiegspreis beträgt knapp 1500 Euro.

Last, but not least hat Data Robotics mit "DroboCare" noch eine weitere Neuerung im Programm - eine erweitere Garantie mit unter anderem Austauschgerät im Garantiefall. Dafür zahlt man für ein Jahr 189 und für drei Jahre 489 Euro.