Kurztest

Business-Zubehör für das iPad Pro

27.11.2019
Von Thomas Bergbold
Wer das iPad im beruflichen Alltag nutzt, der hat nicht nur andere Ansprüche an sein Zubehör, sondern er braucht auch Spezielles. Wir haben uns auf dem Markt umgesehen und präsentieren Ihnen ausgewählte Produkte im Kurztest.
iPad im Businesseinsatz – noch ohne Zubehör
iPad im Businesseinsatz – noch ohne Zubehör
Foto: shutterstock, blackzheep

Anker Akku PowerCore 10000 PD Redux

Anker ist bekannt für sein großes Angebot an Akkus. Aus diesem großen Angebot habe ich mir einen besonders kompakten PowerCore herausgesucht, den 10000 PD Redux. Wie der Name schon verrät, enthält der Akku eine Energie von 10.000 mAh.


Den Zusatz Redux könnte man mit "Reduziert" übersetzten und reduziert sind auf jeden Fall die Abmessungen. Mit nur 10,5 cm ist der PowerCore wunderbar kompakt und passt in jede Tasche. Gut das nicht nur ein 90 cm langes USB-C Ladekabel, sondern auch ein Stoffbeutel dabei ist.


In der Ausstattung gibt sich der PowerCore nicht reduziert. Ein USB-C-Ladeanschluss mit 18 Watt Power Delivery ist perfekt nicht nur für das iPad Pro, sondern auch für das Macbook Pro. Dann kommt noch der USB-A mit 12W PowerIQ hinzu und ein Taster mit vier LEDs für den Ladezustand.

Im Praxiseinsatz macht der PowerCore viel Freude. Nicht nur, dass er gleichzeitig ein iPad Pro und ein iPhone laden kann, er macht es Dank Power Delivery und PowerIQ auch noch sehr flott.

Anker liefert alles wichtige zum PowerCore 10000 PD Redux mit: Ein Transportbeutel und ein USB-C Ladekabel.
Anker liefert alles wichtige zum PowerCore 10000 PD Redux mit: Ein Transportbeutel und ein USB-C Ladekabel.
Foto:

Im Test habe ich gemessen, wie schnell ein 11 Zoll iPad Pro und ein 13 Zoll Macbook Pro mit dem Akku geladen werden. Dabei wurde der PowerCore immer komplett entladen, um zu messen, für wie viel Prozent die Energie von 10.000 mAh ausreicht.

Um das iPad Pro am USB-C von 8 Prozent auf 84 Prozent zu laden, vergingen nur rund zwei Stunden, das Macbook Pro schaffte der PowerCore in rund einer Stunde und 45 Minuten von 7 Prozent auf 50 Prozent zu laden. Wer am iPad Pro nur eine Stunde Zeit hat, bekommt den Akku um 47 Prozent geladen.

Die 10.000 mAh reichen also nicht, um ein iPad Pro komplett zu laden, bei einem iPhone sieht es logischerweise anders aus. Ein iPhone 8 konnte ich zweimal aufladen, dann war sogar noch genug Ladung vorhanden, um ein iPhone SE fast komplett mit Strom zu versorgen.

Der PowerCore 10000 PD Redux ist dank USB-C und USB-A für viele Geräte zu gebrauchen. Dank Power Delivery und PowerIQ macht er das auch sehr flott.
Der PowerCore 10000 PD Redux ist dank USB-C und USB-A für viele Geräte zu gebrauchen. Dank Power Delivery und PowerIQ macht er das auch sehr flott.
Foto: Thomas Bergbold

Und wie schnell ist der PowerCore selbst wieder geladen? An einem Netzteil mit Power Delivery vergehen hierbei rund 3,5 Stunden. Mehr als 30 Minuten schneller geht es allerdings mit dem speziellen Netzteil PowerPort Atom PD1.

Empfehlung

Man liebt sie oder man hasst sie, die kleinen Zusatzakkus. Sie sind super praktisch, aber nicht selten schwer. Der PowerCore 10000 PD Redux schlägt hier mit 192 Gramm kaum ins Gewicht. Dafür hat er logischerweise nur die Energie, um ein iPad Pro zu rund 75 Prozent zu laden. Das ist ein Kompromiss, mit dem man sicher leben kann. Der Preis ist mit knapp 40 Euro etwas höher als andere Mitbewerber mit der gleichen Energiemenge. Bei einem Preisvergleich darf man nicht vergessen, auf Power Delivery zu achten. Das sorgt nicht nur für schnelles Laden, sondern auch das ich den Akku mit einem Macbook Pro nutzen kann. Und erst wenn ich für viele Geräte die Zeit bis zur nächsten Steckdose überbrücken kann, ergibt ein Akku auch richtig Sinn. Selbst an einer Fujifilm XT-T3 lässt sich Akku wunderbar einsetzen.

Anker PowerPort Atom PD 1

Was macht ein Netzteil mit USB so besonders, dass es 35,- Euro kostet? Ist es die Leistung von 30 Watt? Oder dass es Schnellladen mit Power Delivery unterstützt? Nein – es ist ein besonderer Werkstoff, der zum Einsatz kommt: GaN (Galliumnitrid).

Dank GaN konnte Anker den Atom PD 1 kleiner machen und zusätzlich bleiben die Bauteile kühler, was der Haltbarkeit zuträglich ist. Das reicht Anker aber noch nicht, sie versprechen auch noch eine kürzere Ladezeit. Ob das stimmt, habe ich in der Praxis an mehreren Geräten ausprobiert.

Zuerst mit dem 11 Zoll iPad Pro mit USB-C Anschluss: Innerhalb einer Stunde wird das iPad Pro um 66 Prozent geladen. Zum Vergleich, das Original Apple Netzteil mit 18 Watt schafft es auf 47 Prozent.

Klein, kompakt und es bewahrt einen kühlen Kopf. Durch den neuen Werkstoff GaN ist Anker eine gute Weiterentwicklung bei Netzteilen gelungen.
Klein, kompakt und es bewahrt einen kühlen Kopf. Durch den neuen Werkstoff GaN ist Anker eine gute Weiterentwicklung bei Netzteilen gelungen.
Foto: Thomas Bergbold

Um das iPad Pro auf 100 Prozent zu Laden, benötigt das Atom PD 1 2,5 Stunden. Das Apple Netzteil benötigt mit 3 Stunden wieder etwas länger.

Das Rechenzentrum fit machen für KI

Das iPad ist aber nicht das einzige Gerät, das man mit dem Atom PD 1 laden kann. Als Zubehör gibt es das sehr robuste Anker PowerLine+ II USB-C auf Lightning Kabel. Damit klappt auch das Laden eines iPhone. Die PowerLine+ Kabel habe ich schon seit einigen Jahren im Dauereinsatz und glänzen durch ihre Robustheit. Das neue Kabel mit USB-C und Lightning, macht einen USB-C Adapter endlich überflüssig beim direkten Anschluss an den Mac.

Empfehlung

Zugegeben, vergleicht man die 35,- Euro, die Anker für das Netzteil möchte, mit den 55,- für das Original-Apple-Netzteil ist es sehr günstig. Verglichen mit anderen 30-Watt-Netzteilen, ist das Atom PD 1 rund 10,- Euro teurer.

Der neue USB-C Anschluss ist perfekt für viele aktuelle Geräte, nur nicht für die iPhones. Als Zubehör gibt es das Anker PowerLine+ II USB-C auf Lightning Kabel. Damit klappt nicht nur das Laden, sondern auch die Verbindung zum Mac.
Der neue USB-C Anschluss ist perfekt für viele aktuelle Geräte, nur nicht für die iPhones. Als Zubehör gibt es das Anker PowerLine+ II USB-C auf Lightning Kabel. Damit klappt nicht nur das Laden, sondern auch die Verbindung zum Mac.
Foto: Thomas Bergbold

Was man aber dafür bekommt, ist nicht nur ein sehr kompaktes Netzteil, sondern auch eines mit Power Delivery. Was man aber im Betrieb merkt, ist die sehr geringe Wärmeentwicklung. Hier zeigt der neue Werkstoff GaN, dass er leistungsfähiger als Silizium sein kann. Eine Sache habe ich Ende des Tests noch ausprobiert. Kann das Atom PD 1 auch ein Macbook Pro laden? Eigentlich benötigt das Macbook Pro ein 60-Watt-Netzteil, somit sollte das Atom PD 1 mit seinen 30 Watt zu schwach sein. Doch es klappt und das Macbook Pro wird nicht nur mit Strom versorgt, sondern der Akku wird auch geladen. Was man dann aber merkt, ist die sehr viel höhere Wärmeentwicklung. Es geht also, aber eigentlich ist es nicht dafür gemacht.


Native Union Key Cable

Kabel zum Laden oder Verbinden mit dem Rechner sind unerlässlich. Also hat man immer eines in der Tasche. Je kürzer ein Kabel ist, umso weniger Platz nimmt es ein, stört also nicht so sehr. Doch leider kann man es dann auch leichter verlieren.

Hier setzt Native Union mit dem Key Cable an. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Schlüsselanhänger. Das Wollknäuel ist dabei ein praktisches Gimmick und übernimmt die Aufgabe eins Maskottchens am Schlüsselbund. Die Schlüssel selbst werden an der Schutzkappe der Schnittstellen befestigt. So sind die Kontakte der Stecker auch immer schön geschützt.

Empfehlung

Die Idee ist super. Das Wollknäuel ist ein echter Hingucker und man kann ihn auch kaum verlieren. Was ich jedoch verloren habe, ist die Gummikappe, an denen die Schlüssel befestigt werden. Da ich keine Schlüssel dran hatte, ist die kleine Kappe in den Tiefen eines Mietwagens verschwunden.

Das Native Union Key Cable ist nicht nur ein sehr kurzes Kabel, sondern mit seinem Wollknäuel-Design hebt es sich wohltuend vom Rest des Marktes ab.
Das Native Union Key Cable ist nicht nur ein sehr kurzes Kabel, sondern mit seinem Wollknäuel-Design hebt es sich wohltuend vom Rest des Marktes ab.
Foto:

Denn dafür ist das Key Cable ideal, zum Laden eines iPhone unterwegs. Daher nehme ich es gerne auf Reisen mit und einen permanenten Platz in meinem Auto zusammen mit einem Schnellladegerät.


Nomad Rugged USB-Kabel

Kabel gibt es wie Sand am Meer, doch manchmal bekommt man Kabel in die Hände, die einen sofort begeistern. So ging es mir mit den Kabeln von Nomad.

Aber der Reihe nach. Nomad schreibt sich auf die Fahnen, dass ihre Kabel besonders robust sind. Zum eingesetzten Material wird angeben, das dieses ursprünglich entwickelt wurde, um die Streitkräfte vor Schrapnells und Kugeln zu schützen. So wundert es nicht, dass die Kabel nicht nur dick sind, sondern die Nylon-Ummantelung auch sehr flexibel ist. Die Stecker bieten auch keinen Grund zum Klagen und der Knickschutz macht seinen Namen allen Ehren.

Ein perfektes Kabel für Unterwegs: Robust und mit einem tollen Kabelbinder.
Ein perfektes Kabel für Unterwegs: Robust und mit einem tollen Kabelbinder.
Foto:

Zum Aufwickeln gibt es eine Schlaufe aus Gummi. Ein Detail, das ordnungsliebende Menschen begeistert. Neben dem von uns getesteten USB-A auf Lightning Kabel, haben wir auch das Universal Kabel ausprobiert. Auf der einen Seite der bekannte USB-A und auf der anderen Seite ein Mikro-USB und zwei Adapter für USB-C und Lightning. Die Adapter sind fest mit dem Kabel verbunden und werden auf den Mikro-USB Stecker gesteckt. Das klappt mit ein wenig Konzentration wunderbar.

Empfehlung

Die Kabel sind einfach klasse. Etwas Robusteres habe ich bisher kaum in der Hand gehabt und die Detaillösungen gefallen durch ihre Ausgereiftheit. So kann ich mich speziell für die Gummischlaufe begeistern. Diese kann man nicht verlieren, da sie fest mit dem Kabel verbunden ist. Eine geniale Idee.

Dank der Anschlüsse für micro USB, USB-C und Lightning, muss man nur dieses eine Kabel dabeihaben.
Dank der Anschlüsse für micro USB, USB-C und Lightning, muss man nur dieses eine Kabel dabeihaben.
Foto: Thomas Bergbold

An die Variante Universal Kabel mit ihren drei Steckern hatte ich keine großen Erwartungen. Aber die Adapter sind richtig stabil und kein Spielzeug, wie man es sonst so sieht. Dadurch, dass sie fest mit dem Kabel verbunden sind, kann man sie nicht verlieren. Das bedeutet in der Handhabung aber auch, ein wenig Gefühl walten zu lassen. Verantwortlich ist hier in erster Linie der Grundstecker auf den alle anderen aufgesteckt werden. Es ist nämlich ein Mikro-USB-Stecker und die sind per se nicht sehr anwenderfreundlich. Vielleicht wäre ein USB-C als Grundstecker besser gewesen.

Was jetzt eigentlich noch fehlt, ist eine Variante der Kabel mit USB-C statt USB-A.

Im Handel ist das Lightning Kabel für 29,- Euro und das Universal Kabel in 1,5 Meter Länge für 40,- Euro zu haben. Das Universal Kabel gibt es auch in einer kurzen Variante mit 30 cm zu 30,- Euro.


Stilgut iPad Pro Tasche Ultraslim V2

Es gibt Materialien, die immer einen guten Eindruck hinterlassen und daher für Taschen einfach perfekt geeignet sind. Leder gehört zu diesen Materialien. Auch wenn Stilgut bei ihrer UltraSlim V2 Hülle für das iPad Pro nicht echtes, sondern Kunstleder einsetzt, sieht die UltraSlim sehr edel am iPad Pro aus.

Das Material sieht täuschend echt nach Leder aus und fühlt sich auch sehr gut an.

Die Ultraslim V2 sitzt sehr gut und durch die Ecken zur Fixierung werden keine Tasten und Lautsprecher verdeckt.
Die Ultraslim V2 sitzt sehr gut und durch die Ecken zur Fixierung werden keine Tasten und Lautsprecher verdeckt.
Foto: Thomas Bergbold

Die Montage am iPad Pro geht leicht von der Hand. Vier stabile Ecken halten das iPad Pro gut und sicher fest. Aber auch der Deckel schließt perfekt und kann sich dank der festen Klammer auch nicht von selbst lösen. Die Sleep/Wake-Funktion wird ebenso unterstützt.

Sehr gut gelöst sind die verschiedenen Aufstellpositionen. Ob als Pult zum Schreiben oder als Ständer zum Film schauen, das klappt perfekt. Für die Standfunktion hat Stilgut drei Rillen in den Deckel eingelassen, aber auf der Mikrofaser ist ein Halt auch in anderen Positionen gegeben.

Dank der ausgeprägten Rillen steht das iPad sehr zuverlässig.
Dank der ausgeprägten Rillen steht das iPad sehr zuverlässig.
Foto: Thomas Bergbold

Wenn man nach Nachteilen an der bis dahin sehr gute Hülle sucht, so finden sich zwei Dinge an unserer Hülle. Das Kunstleder an der Halteklammer des Deckels zeigt nach ein paar Wochen intensiver Nutzung leichte Abnutzungserscheinungen und die Aussprung für die Kamera sitzt nicht perfekt. Für eine Business-Hülle ist die UltraSlim V2 mit 29,99 Euro sehr günstig.

Leider hat die Ultraslim V2 Hülle zwei Nachteile, die Aussparung der Kamera passt nicht perfekt und die Halteklammer des Deckels zeigt nach ein paar Wochen intensiver Nutzung leichte Abnutzungserscheinungen.
Leider hat die Ultraslim V2 Hülle zwei Nachteile, die Aussparung der Kamera passt nicht perfekt und die Halteklammer des Deckels zeigt nach ein paar Wochen intensiver Nutzung leichte Abnutzungserscheinungen.
Foto: Thomas Bergbold


Stilgut Pencil-Halter

Die Frage nach dem passenden Halter für den guten Apple Pencil stellt sich oft. Passend zu unserer Hülle haben wir einen Pencil-Halter von Stilgut bekommen.

Ein schlichter, aber praktischer Halter für das Apple Pencil liefert Stilgut.
Ein schlichter, aber praktischer Halter für das Apple Pencil liefert Stilgut.
Foto: Thomas Bergbold

Der Halter ist vom Prinzip her sehr simpel gehalten und daher auch einfach in der Handhabung. Der Apple Pencil findet seinen Platz in einer Tasche aus Leder, die mit einem Gummi um eine iPad-Hülle gespannt wird. Einfacher geht es nicht. Eine Lasche zum Schließen sorgt dafür, dass der teure Stift nicht verloren geht und gut geschützt ist. Zusätzlich ist sogar noch Platz für den Lightning-Adapter.

Auch an einen zusätzlichen Platz für den Lightning-Adapter hat Stilgut gedacht.
Auch an einen zusätzlichen Platz für den Lightning-Adapter hat Stilgut gedacht.
Foto: Thomas Bergbold

Das Leder fühlt sich nicht so weich an wie das Kunstleder der iPad-Pro-Hülle und glänzt auch mehr. Trotzdem passt es ganz gut. Nach unserem Test hat Stilgut den Halter überarbeitet und bietet ihn nur noch in drei Farben zu 16,99 Euro an. Neben der Variante für unser 10,5 Zoll iPad Pro, gibt es den Pencil Halter auch für die anderen iPads. Ebenso gibt es noch eine Variante ohne eine Schutzlasche für 14,99 Euro.

Speck Presidio Pro Folio

Arbeiten mit dem iPad bedeutet manchmal auch, dass man einen Schutz benötigt, der robuster ist als die üblichen schicken Hüllen. Von Speck kommt eine Hülle, die beides verbinden möchte, also robust ist und schön aussieht. Natürlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters, aber hässlich finde ich das Presidio Pro Folio nicht. Beschäftigen wir uns aber mit den Fakten. Hinter der roten Schale, die es alternativ auch in den Farben Schwarz und Grau gibt, steckt ein Schutz, der das iPad Pro aus einer Fallhöhe von 1,8 m schützen soll. Das nimmt man dem stabilen Rahmen auch ab. Schon allein alleine bei der Montage merkt man auch, wie gut das iPad Pro im Rahmen gehalten wird.

Schön und robust eine Kombination, die Speck wie ich finde gut gelungen ist. Neben der Farbe Rot, gibt es die Hülle auch in Schwarz und Grau.
Schön und robust eine Kombination, die Speck wie ich finde gut gelungen ist. Neben der Farbe Rot, gibt es die Hülle auch in Schwarz und Grau.
Foto:

Doch nicht nur das iPad Pro ist fest umklammert, auch der Apple Pencil hat einen geschützten Platz im Presidio Pro Folio.

Schutz ist das eine, die Funktion muss aber auch noch gegeben sein. So fällt der Sicherheitsverschluss am Deckel auch gleich auf. Was zuerst nach einer eher altmodischen Lösung anmutet, ist für eine Hülle, die auch einen Falltest überstehen soll, durchaus sinnvoll. Öffnet sich nämlich der Deckel beim freien Fall, ist das Display nicht mehr geschützt. Dass die automatische Schlaffunktion des iPad Pro dabei unterstützt wird, versteht sich von selbst.

Damit man den Winkel beim Schauen eines Filmes perfekt auf die eigenen Bedürfnisse einstellen kann, sind im Deckel sieben Rillen.
Damit man den Winkel beim Schauen eines Filmes perfekt auf die eigenen Bedürfnisse einstellen kann, sind im Deckel sieben Rillen.
Foto: Thomas Bergbold

Ein anderer wichtiger Punkt bei der Funktion sind die Tasten und Lautsprecher. Auch hier gibt es nichts zu bemängeln. Und der letzte Punkt bei der Funktionalität sind die Standfunktionen. Also das Aufstellen als Pult zum Schreiben und als Ständer zum Filmschauen. Beides sind für das Presidio Pro Folio kein Problem.

Die Position als Pult ist für die stabile Hülle auch kein Problem.
Die Position als Pult ist für die stabile Hülle auch kein Problem.
Foto: Thomas Bergbold

Somit ist das Presidio Pro Folio mit seinen 400 Gramm nicht das leichteste Folio, möchte aber eine robuste Hülle für alle Einsätze sein. Daher ist der Preis von knapp 43 Euro absolut gerechtfertigt.

Nicht nur das iPad Pro ist sehr gut geschützt, auch der Apple Pencil findet einen perfekten Platz. Damit ist er nicht nur geschützt, sondern wird auch geladen.
Nicht nur das iPad Pro ist sehr gut geschützt, auch der Apple Pencil findet einen perfekten Platz. Damit ist er nicht nur geschützt, sondern wird auch geladen.
Foto: Thomas Bergbold

(Macwelt)