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AVM bringt neue Fritz-Software 3.04

03.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Berliner AVM GmbH hat für ihre populäre ISDN-Produktlinie "Fritz" die neue Softwareversion 3.04 veröffentlicht (~11 MB). Mit dieser sollen Anwender neben neuen Funktionen unter anderem Geld sparen. Beispielsweise verwendet das Faxmodul ein neues Kompressionsverfahren, das beim Versand an Normalfaxe bis zu drei mal schneller arbeitet. "Fritzfon" kann interne Rufe über den zweiten B-Kanal umleiten. Nutzer können ihre Festnetznummer dann bei ihrem Mobilfunkanbieter als kostengünstig vormerken lassen ("Family", "Best Friend" etc.) und dann in andere Mobilfunknetze häufig günstiger telefonieren als bei direkter Anwahl. "Fritzweb" kann nun individuelle Zeitprofile für den jeweils günstigsten Internet-Anbieter speichern (Stichwort Least Cost Routing); dies lässt sich auch über eine

Netzwerkfreigabe nutzen. Des weiteren baut die Software die ISDN-Verbindung über einen Timer automatisch ab, wenn eine Zeitlang keine neuen Daten angefordert werden.

Dazu kommen noch weitere Neuerungen und Verbesserungen in Fritzfax (sepeartes Vorschaufenster für die Queue, JPEG-Speicherung und -Mailversand, Nutzung beider Kanäle), Fritzfon (besserer Anrufbeantworter mit u.a. Versand einer Sprachnachricht als Mail) und Fritzweb (Traffic-Shaping, Port-Freigabe für bestimmte Anwendungen). Fritzfax und -web haben außerdem neue Assistenten für die Einstellung individueller Konfigurationen. Die Fritz-Software 3.0.4 steht als kostenloses Update zur Verfügung und läuft mit Windows ab Version 98. (tc)