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Aus SBS wird SIS: Siemens konstruiert internen Dienstleister

12.10.2006
IT-Lösungen, Services und Software kommen unter ein Dach; das Kostensenkungsprogramm wird fortgesetzt.

Siemens richtet die Aktivitäten seiner IT-Dienstleistungstochter Siemens Business Services (SBS) strategisch neu aus und bündelt seine weltweiten IT-Lösungen, IT-Services und Softwarekompetenzen im Konzern. Dazu werden die Aktivitäten von SBS mit den vier IT- und Softwarehäusern Program and System Engineering (PSE), Siemens Information Systems Ltd. (SISL), Development Innovation and Projects (DIP) sowie Business Innovation Center (BIC) in einem Bereich "Siemens IT Solutions and Services" (SIS) ab Januar 2007 zusammengefasst. Siemens IT Solutions and Services wird rund fünf Milliarden Euro pro Jahr umsetzen und (vorerst) rund 43.000 Mitarbeiter haben.

Das laufende Turnaround-Programm des Bereichs werde zudem weitergeführt, berichtete der Konzern: Im Rahmen des im September 2005 angekündigten Programms sollen bis zum Frühjahr 2007 die Kosten um 1,5 Milliarden Euro reduziert werden. In diesem Zusammenhang ist Siemens eigenen Angaben zufolge derzeit mit den Belegschaftsvertretern und der IG Metall in Verhandlungen, den für die Regionalorganisation Deutschland bestehenden Ergänzungstarifvertrag auch auf die bisherige SBS anzuwenden. Der Abschluss der laufenden Verhandlungen sei daher eine entscheidende Voraussetzung für die endgültige Aufstellung der Siemens IT Solutions and Services in Deutschland. (ajf)