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Auch im Urlaub: Hohe Strafen für Handy am Steuer

08.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) -GN Mobile weist angesichts des anstehenden Sommerurlaubs auf die hohen Bußgelder für die "ungeschützte" Handy-Nutzung am Steuer hin. Wo auch immer die Reise in diesem Jahr hingehen wird, ist es unwahrscheinlich, dass Urlauber dem Handy-Verbot am Steuer entkommen können, so der Hersteller von Bluethooth-Headsets (Markenname: Jabra) nicht ganz uneigennützig. In den meisten europäischen Ländern sind Autofahrer verpflichtet, eine mobile oder im Auto vorinstallierte Freisprecheinrichtung zu nutzen. Das Gesetz zu ignorieren kann laut Jabra negative Konsequenzen mit sich bringen - insbesondere für die Urlaubskasse der Reisenden: Die Höhe der Strafen reicht von 25 Euro in Österreich bis zu 150 Euro in Frankreich.

Neben verschiedenen Strafniveaus haben die Länder laut Jabra aber auch unterschiedliche Gesetze. Spanien beispielsweise verbietet Handy-Nutzern auch den Gebrauch eines Headsets während der Fahrt. Lediglich eine bereits integrierte oder mobile Freisprecheinrichtung ist erlaubt. In Schweden hingegen gilt immer noch kein generelles Handy-Verbot.

Zudem müssen Autofahren in einigen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und der Türkei neben einer Strafe auch mit Punkten beziehungsweise Einträgen in das Verkehrszentralregister rechnen. Die Punkte betreffen allerdings die Landesangehörigen und nicht die Urlauber, die das Land lediglich besuchen. Mit dem Gebrauch eines Headsets oder einer mobilen Freisprecheinrichtung sind Reisende jedoch auf der sicheren Seite.

Hier die geschätzten Strafen für das Telefonieren mit dem Handy ohne Headset oder Freisprecheinrichtung während der Fahrt:

  • Belgien: 50 Euro

  • Dänemark: 67 Euro

  • Deutschland: 40 Euro

  • Finnland: 50 Euro

  • Frankreich: Bis zu 150 Euro

  • Griechenland: 60 Euro

  • Großbritannien: 44 Euro

  • Italien: 68 Euro

  • Luxembourg: 74 Euro

  • Niederlande: 140 Euro

  • Norwegen: 121 Euro

  • Österreich: 25 Euro

  • Polen: 60 Euro

  • Portugal: 25 Euro

  • Russland: 1,50 Euro

  • Südafrika: 50 Euro

  • Spanien: Bis zu 301 Euro

  • Schweiz: 67 Euro

  • Tschechische Republik: 32 Euro

  • Türkei: 26 Euro

  • Ungarn: Bis zu 125 Euro

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