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Zwölf Jahre Haft für Betrug bei Online-Auktion

18.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der 25-jährige Thomas Houser aus dem US-Bundesstaat Virginia ist zu einer Gefängnisstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden, weil er mehr als 260 Surfer, die sich an Online-Auktionen von Ebay und Yahoo beteiligt hatten, um ihr Geld geprellt hat. Insgesamt fast 100.000 Dollar kamen durch seine kriminellen Machenschaften zusammen.

Houser hatte Unterhaltungselektronik, Spritzpistolen und andere Waren in seinem nicht existenten "Houser Family Store" versteigert. Er kassierte das Geld des jeweils Meistbietenden per Scheck oder Überweisung. Der Käufer bekam die Ware jedoch nie zu Gesicht.

Die Strafe fällt so hoch aus, weil Online-Betrügereien bei virtuellen Auktionen besonders häufig vorkommen. Allein im Jahr 2000 gingen beim US-Handelsministerium Federal Trade Commission (FTC) 11.000 Beschwerden über Auktionsschwindel ein. (sp)