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WSJ: Neue Vorwürfe gegen Lotus-Chef

12.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem das "Wall Street Journal" erst vor knapp zwei Wochen Lotus-Chef Jeffrey Papows der Manipulation seines Lebenslaufs bezichtigt hatte (CW Infonet berichtete), sägt das Blatt nun weiter an seinem Stuhl. Es berichtet in seiner heutigen Ausgabe über eine Beschwerde der ehemaligen Papows-Untergebenen Arlene Greene wegen sexueller Diskriminierung. Greene hatte am 16. April bei einer Kommission des US-Bundesstaates Massachusetts eine Schrift eingereicht, in der sie behauptet, sie sei von Papows und dessen langjähriger Geliebter Sharon Ricci aus ihrem Job gemobbt worden. Gemeinsam hätten die beiden seit Jahren gegen erfolgreiche Frauen bei der Softwarefirma intrigiert. Greene war vor ihrem Rausschmiß elf Jahre bei Lotus beschäftigt gewesen, zuletzt als General Manager einer TK- und Internet-Division. Lotus reagierte auf die Beschuldigungen mit einer Stellungnahme, in der die Beschwerde als

haltlos bezeichnet wird.