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Weiterer Betrugsverdacht gegen die Deutsche Telekom

06.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Bonner Staatsanwaltschaft will ihre Ermittlungen gegen die Deutsche Telekom AG ausweiten. Hintergrund ist der Verdacht, dass die Telekom ihr technisches Anlagevermögen in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 1995 überbewertet hat.

Nach Meldung der "FAZ" sowie der "Süddeutschen Zeitung" äußerte die Staatsanwaltschaft dem Vorstandsmitglied Dr. Max Hirschberger gegenüber die Vermutung, dass es bereits vor der Gründung der AG zu illegalen Bewertungsmanipulationen in diesem Bereich gekommen sei. Das Resultat waren überhöhte Wertansätze in den Nachfolgebilanzen trotz einer Abwertung um rund 15 Milliarden Mark in der Eröffnungsbilanz. Hirschberger wies die Vorwürfe zurück.

Bislang ermittelte die Staatsanwaltschaft nur in Hinblick auf eine Falschbewertung des Telekom-Immobilienvermögens