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Was man als CIO von HP so verdient

18.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Um Dells CIO Randy Mott zu HP zu locken (siehe "Dell-CIO ist jetzt HPs CIO") , hat der Konzern aus Palo Alto ein Paket im Wert von wenigstens 15,3 Millionen Dollar geschnürt. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung von Hewlett-Packard bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vom vergangenen Freitag hervor. Mott, der vor seinem Job bei Dell bereits 22 Jahre bei Wal-Mart zugebracht hatte, erhält ein Grundgehalt von 690.000 Dollar, eine Option auf den Kauf von 500.000 HP-Stammaktien sowie die Möglichkeit, sich leistungsbezogen im Rest des Geschäftsjahres 2005 sowie im Fiskaljahr 2006 nochmals ein Grundgehalt zu erarbeiten.

"Als Ausgleich für Vorteile, die Herr Mott durch Ausscheiden aus seinem derzeitigen Arbeitsverhältnisses aufgibt, ist HP außerdem übereingekommen, einen Unterschrifts-Bonus von 2,2 Millionen Dollar bereitzustellen", heißt es in dem Filing weiter. Mott erhält außerdem noch 285.000 Anteile Restricted Stock, von dem ihm in den kommenden fünf Jahren jeweils 20 Prozent zustehen. Auf Basis des Schlusskurses vom vergangenen Freitag (24,94 Dollar) sind allein diese Aktien 7,11 Millionen Dollar wert.

Mott (49) sind für den Zeitraum von 2005 bis 2008 längerfristig erfolgsabhängig weitere sieben Millionen Dollar Bares zugesagt, davon fünf Millionen garantiert. Last, but not least gibt es noch eine kleine Beihilfe für den Umzug von Texas nach Kalifornien inklusive eines Zuschusses von einer Million Dollar. (tc)