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Warnung vor Kreditkarten-Mißbrauch im Web

26.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat vor dem Gebrauch von Kreditkarten im Internet gewarnt. Solange sich die Finanzdienstleister nicht auf einen gemeinsamen Standard für sichere Online-Transaktionen geeinigt hätten, empfehlen die Verbraucherschützer, persönliche Kreditkarteninformationen nicht über die Datenautobahn zu schicken. In letzter Zeit vermehrten sich Klagen über die "Abzocke per Mausklick", und es sei für betrogene Surfer oft mit Problemen verbunden, ihr Geld von den Banken zurückzubekommen. Dabei liege das Risiko, so die Verbraucherzentrale, allein beim Handel und den Kreditkartenfirmen. Die Unternehmen müssen nach Meinung des Juristen Hartmut Strube jedem einzelnen Kunden nachweisen, daß er selbst bestellt hat und somit kein Mißbrauch vorliegt.