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Vodafone geht "live"

25.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britische Mobilfunk-Carrier Vodafone hat gestern in sechs europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, seinen neuen Service "Vodafone Live" gestartet. Über sein GPRS-Netz (General Packet Radio Service) können Kunden Unterhaltungsangebote - Chat, Klingelton- und Spiele-Downloads - nutzen sowie emailen und auf von Content-Partnern angefütterte Informationskanäle zugreifen. Zielgruppe sind nach Angaben von Firmensprecher André van der Elsen eindeutig Consumer.

Der Dienst sei inspiriert durch den mobilen Internet-Dienst der japanischen J-Phone (an dem Vodafone die Mehrheit hält), aber keine plumpe Kopie davon. Zum Start gibt es für Vodafone live drei Handys: Nokias "7650", das "GX 10" von Sharp sowie Panasonics "GD 87". Alle drei Geräte haben eine integrierte Kamera und ein Farbdisplay; Java-Spiele lassen sich aber nur bei Nokia und Panasonic herunterladen. Vodafone hat nach eigenen Angaben insgesamt eine Million Telefone geordert, um Live bis April kommenden Jahres zu etablieren.

Bezahlt wird für den neuen Dienst nach Datenvolumen (25 Euro pro Megabyte), es gibt keine gesonderte Grundgebühr. (tc)