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Vodafone dementiert Übernahmegerüchte

04.07.2006
Der Mobilfunkkonzern bezeichnet Medienberichte über eine geplante Übernahme der südafrikanischen Telkom SA Ltd. als reine Spekulation.

Die Medienberichte entstanden nach einem Treffen von Vodafone-Chef Arun Sarin und Telkom-CEO Papi Molotsane. Spekulationen, die durchaus verständlich sind, nachdem der Mobilfunkkonzern nach einem Strategiewechsel DSL zu seinem zweiten Standbein aufbauen will. Nach Angaben der beiden Unternehmen ging es bei dem Treffen aber nicht um eine mögliche Übernahme, sondern um die Zukunft ihres südafrikanischen Joint-ventures Vodacom.

Anderen Berichten zufolge haben die beiden Manager vielmehr darüber verhandelt, ob Vodacom künftig auch nördlich des Äquators aktiv werden dürfe. Bislang verhinderte dies eine entsprechende Vereinbarung mit Vodafone. In der Praxis entpuppte sich dieses Abkommen jedoch als Bumerang, denn es beschränkte die Expansions- und damit die Wachstumsmöglichkeiten von Vodacom. Gerade im nördlichen Afrika sehen Experten für den Mobilfunk ein enormes Wachstumspotenzial, da sich dort die klassischen Telefonleitungen in einem lausigen Zustand befinden. (hi)