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Verisign sieht wegen Abschreibungen tiefrot

26.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Verisign hat für das abgeschlossene zweite Quartal seines Geschäftsjahres den enormen Nettoverlust von 4,8 Milliarden Dollar oder 20,31 Dollar pro Aktie ausgewiesen nach (noch höheren) 11,19 Milliarden Dollar oder 55,49 Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal. Aktuell enthalten sind Abschreibungen von 4,6 Milliarden Dollar für Übernahmen der letzten drei Jahre, 95 Millionen Dollar für das Beteiligungs-Portfolio sowie 68 Millionen Dollar für Restrukturierung und Stellenabbau.

Proforma weist Verisign, das Internet-Sicherheitssoftware und Domain-Registrierung anbietet, einen Profit von 50 Millionen Dollar oder 21 Cent pro Aktie aus (bei voller Besteuerung 15 Cent je Anteilschein, entsprechend den Erwartungen der Wall Street). Die Quartalseinnahmen stiegen im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 317 Millionen Dollar. Ein offizielle Prognose für das dritte Quartal und Gesamtjahr gab es nicht; Chairman und CEO Stratton Sclavos äußerte sich in einer Pressemitteilung aber eher vorsichtig. (tc)