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Ungewisse Zukunft für Sybari-Mitarbeiter bei Microsoft

29.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Von der derzeit noch 282 Mitarbeitern des von Microsoft übernommenen Antivirus-Anbieter Sybari (siehe "Microsoft kauft Security-Softwarehaus Sybari") muss sich wohl knapp die Hälfte nach einem neuen Job umschauen. "Wird werden 150 von ihnen behalten", zitiert der Branchendienst "Cnet" Janet Cho aus Microsofts Personalabteilung. Mit dem Rest werde gegenwärtig verhandelt. Es handele sich nicht um eine Massenentlassung, so Cho weiter. Microsoft wolle so viele Sybari-Leute wie möglich behalten und integrieren.

Die deutsche Sybari-Mannschaft wurde nach Meldungen des deutschen "Cnet"-Ablegers "ZDnet Germany" bereits teilweise gekündigt (nur zwei Wochen, nachdem die Mitarbeiter ihre Microsoft-Mitarbeiterausweise erhalten hatten). Die vier Betroffenen - drei weitere Mitarbeiter blieben vorerst ungeschoren - wollen aber vors Arbeitsgericht ziehen, da die Kündigungsschreiben ihrer Ansicht nach unwirksam sind. Sie wurden nämlich inklusive der Unterschrift des Sybari-Chefs Bob Wallace lediglich fotokopiert. (tc)