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Toshibas Restrukturierung trägt Früchte

25.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einem heftigen Verlust von 254,02 Milliarden Yen im Vorjahr hat der japanische Elektronikkonzern Toshiba für sein Ende März abgeschlossenes Geschäftsjahr 2002/03 einen Nettogewinn von 18,5 Milliarden Yen (umgerechnet 154 Millionen Dollar) ausgewiesen. Auch operativ schrieb das Unternehmen nach einem Fehlbetrag von 113,58 Milliarden Yen im vorigen Jahr aktuell mit 115,54 Milliarden Yen wieder schwarze Zahlen, verpasste allerdings die eigene Prognose von 130 Milliarden Yen.

Toshibas Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 5,656 Billionen Yen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet das Unternehmen Einnahmen von 5,7 Billionen Yen sowie 170 Milliarden Yen operativen und 40 Milliarden Yen Nettoprofit. Analysten gingen bisher von einem operativen Ergebnis von 110 bis 160 Milliarden Yen (vorbehaltlich eines Dollarkurses von im Schnitt 120 Yen). In diesem Jahr wollen sich die Japaner auf die Profitabilität im Kerngeschäft mit Halbleitern und PCs konzentrieren und ihren Rechnerabsatz von weltweit 3,95 auf 4,5 Millionen Stück steigern.

Für das abgeschlossene Geschäftsjahr wird Toshiba wieder eine Dividende von 3 Yen pro Aktie ausschütten. Im vergangenen Jahr war die Zahlung wegen der hohen Verluste ausgesetzt worden. (tc)